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Tag des offenen Denkmals

In der Region Bruchsal kann man den historischen Stätten trotz Corona einen Besuch abstatten

In Corona-Zeiten läuft der Tag des Denkmals nicht wie gewohnt. Viele Einrichtungen können am Sonntag, 13. September, nur digitial besucht werden. Im Kraichtal bleiben viele Museen offen. Und die, die es nicht sind, lassen sich etwas anderes einfallen.

Kämpfer für die Freiheit: Das Freiheitsdenkmal bei der Eremitage ist den Wegbereitern der Demokratie beim Gefecht von Waghäusel am 21. Juni 1849 gewidmet. Foto: Kurt Klumpp

Von Kurt Klumpp

Für Steffen Skudelny, Vorstandsmitglied der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ist es ein Experiment, wenn am Sonntag, 13. September, am „Tag des offenen Denkmals“, wegen Corona viele kulturelle Einrichtungen nur digital besucht werden können.

Mehr als 7.800 historische Stätten sind ansonsten jedes Jahr am zweiten September-Sonntag kostenfrei geöffnet und begeistern dabei bundesweit Millionen von Besuchern. In diesem Jahr ist unter dem Motto „Chance Denkmal – erinnern, erhalten, neu denken“ vieles anders.

„Für den Bestand der Denkmäler engagieren sich über das ganze Jahr viele Menschen, deren Einsatz wir an diesem Tag in den Fokus rücken wollen“, bestätigt Skudelny und ergänzt: „Das wollen wir trotz der Corona-Pandemie ermöglichen und Handlungssicherheit geben, ganz ohne Gefahr für die Beteiligten“.

Bäckerei-Museen besonders für Schleckermäuler ein Muss

Die Gochsheimer Museen werden dennoch am Sonntag von 13 Uhr bis 18 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet sein. Einen Vorgeschmack auf das Museum im Graf-Eberstein-Schloss mit seinen Sammlungen und den beiden Bäckerei-Museen bietet ein Videoclip, den sich Interessierte auf dem Youtube-Kanal der Stadt Kraichtal sowie unter www.kraichtal.de anschauen können.

Das Graf-Eberstein-Schloss präsentiert in diesem Jahr Wechselausstellungen zum 1.250-jährigen Jubiläum des Stadtteils Menzingen sowie Kunstwerke des Volkskundlers, Theologen und Malers Carl Krieger sowie weiterer Künstler aus der Jubiläumsgemeinde. Die nahegelegenen Bäckerei-Museen sind besonders für Schleckermäuler ein Muss. „Selbstverständlich werden in allen drei Museen die Hygienevorschriften eingehalten,“ bestätigt die Stadt Kraichtal.

Heimatverein Wiesental fährt einen anderen Weg

Auf die Öffnung ihres Museums im alten Rathaus sowie der Heimatstube verzichtet in diesem Jahr der Heimatverein Wiesental wegen Corona. Dafür unternimmt der rührige Verein am Tag des offenen Denkmals eine Fahrradtour an den Rhein. Besucht werden Stätten, die heimatkundlich interessant und auf guten Radwegen zu erreichen sind. Da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, bittet Vereins-vorsitzender Peter Hiltwein bis zum Freitag unter Telefon (07254)60544 um eine telefonische Anmeldung.

Frei zugänglich ist an allen Tagen das Freiheitsdenkmal bei der Waghäuseler Eremitage. Dabei bietet sich auch ein Besuch des Küchenbaus an, der von 14 Uhr bis 18 Uhr geöffnet sein wird.

Nicht am Tag des Denkmals, sondern immer erst am letzten Sonntag des Monats wird auch das neu eingerichtete Museum in der Eremitage wieder Besucher empfangen. Geöffnet ist am Sonntag von 10 Uhr bis 17 Uhr jedoch das Bruchsaler Schloss mit der kostenpflichtigen Ausstellung „Busy Girl - Barbie macht Karriere“.

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