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Anzeichen für illegalen Transport

Retter des Löwen-Babys von der A5: „Es war nicht so zuckersüß, wie es aussieht“

Nach einem Unfall auf der A5 bei Kronau musste ein Löwen-Baby gerettet werden. Erste Ermittlungen deuten auf einen illegalen Tiertransport hin. Wie es dem Weibchen „Lea“ geht und was jetzt mit ihm passiert.

Gerettet: Michael Sehr brachte das Löwen-Baby nach dem Unfall zunächst in einer sicheren Box unter. Foto: Michael Sehr

Als sein Handy um 6.30 Uhr klingelt, denkt Michael Sehr erst an einen Scherz. Die Zeit ist nicht ungewöhnlich, der Tierretter ist rund um die Uhr im Einsatz. Dafür klingt die Anfrage komisch: Die Polizei sucht einen Experten, der ein Löwen-Baby auf der A5 rettet. „Aber dann habe ich gleich angefangen zu handeln und nicht weiter nachzudenken“, sagt Sehr.

Denn die Anfrage war durchaus ernst. Nach einem Unfall zwischen der Anschlussstelle Kronau und Kreuz Walldorf wurden vier Menschen verletzt, aus den Autos befreit und ins Krankenhaus gebracht. An der Unfallstelle blieb ein Anhänger mit beschädigten Holzboxen zurück. Greifvögel flogen weg, in einer eingedellten Box saß ein weißes Löwen-Baby, dem ersten Anschein nach unverletzt.

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