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Sieg gegen Kristianstad

Rhein-Neckar Löwen behalten auch mit der zweiten Garde ihre weiße Weste

Die Rhein-Neckar Löwen haben auch ihr fünftes Spiel in der European League gewonnen. Gegen Kristianstad begann die zweite Garde stark, richten musste es dann ein Stamm-Trio.

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Jon Lindenchrone und die Löwen durften auch gegen Kristianstad jubeln. Foto: Oliver Zimmermann/imago images

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der European League ihre weiße Weste gewahrt und Selbstvertrauen für das anstehende Mammutprogramm im Dezember getankt. Gegen IFK Kristianstad feierten die badischen Handballer vor rund 2.000 Zuschauern in Heidelberg einen 36:28(17:14)-Erfolg und sicherten sich damit den fünften Sieg im fünften Gruppenspiel.

Bester Schütze war der nur in der ersten Halbzeit eingesetzte Jon Lindenchrone mit sieben Toren. Die Löwen hatten sich bereits zuvor für die Hauptrunde qualifiziert, weshalb das Duell mit dem Gruppenletzten sportlich bedeutungslos war.

„Wir sind einverstanden damit, dass wir das sehr souverän gelöst haben. Nun ist es das Ziel, mit einem absoluten Highlight aus der Gruppenphase rauszugehen“, sagte Trainer Sebastian Hinze mit Blick auf die Partie in Nantes am kommenden Dienstag. Die Punkte gegen die Franzosen nehmen die Löwen mit in die Hauptrunde.

Zweite Löwen-Garde startet stark

Hinze hatte erwartungsgemäß zunächst Spieler aus der zweiten Reihe aufgeboten. So begannen unter anderem die Neuzugänge Arnor Oskarsson, Steven Plucnar, Jon Lindenchrone und Andreas Holst. Die zweite Garde machte ihre Sache gut und nutzte die technischen Fehler ihres Kontrahenten eiskalt aus.

In der Anfangsphase flog der Ball gleich mehrfach ins verwaiste Tor der Schweden, die es zunächst immer wieder erfolglos mit einem siebten Feldspieler versuchten. Auch bei anderen Gelegenheiten drückten die Löwen aufs Tempo und stellten den Gegner so regelmäßig vor unlösbare Probleme. Nach gut zwölf Minuten stand es so bereits 10:4 für die Gastgeber und fünf Minuten darauf 13:7.

Anschließend geriet der Angriffselan ein wenig ins Stocken und es schlichen Unzulänglichkeiten ins Löwen-Spiel ein. Die Gäste kamen so bis zur Pause bis auf drei Tore heran.

Mit Knorr und Kirkelökke wird es deutlich

Bei Wiederbeginn standen dann in Juri Knorr und Niclas Kirkelökke auch zwei Stammspieler auf der Platte. Jannik Kohlbacher war bereits im Verlauf des ersten Durchganges gekommen, während Olle Forsell Schefvert vom Start weg in der Abwehr mitgewirkt hatte.

In dieser Formation, angeführt von einem gut aufgelegten Knorr, zogen die Löwen Tor um Tor davon. Auch der zuvor eingewechselte Joel Birlehm trug mit fünf Paraden seinen Teil dazu bei. Sein Kollege David Späth war zuvor auf sieben gehaltene Bälle gekommen.

Als es nach 43 Minuten 27:20 stand, war scheinbar eine Vorentscheidung gefallen. Die Löwen ließen es nun etwas schleifen, was die Gäste sieben Minuten vor dem Ende noch einmal auf drei Tore heranbrachte.

Löwen sind am Samstag in Hamburg gefordert

Zur Wende kam es allerdings nicht mehr, da die Hausherren wieder einen Zahn zulegten. Am Ende siegten sie sogar mit acht Treffern Vorsprung. Weiter geht es am Samstag (20.30 Uhr) in der Bundesliga beim HSV Hamburg. Anschließend folgen bis Weihnachten noch sechs weitere Partien.

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