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„Mehr davon!“

Warum der Bruchsaler Kultursommer einen fulminanten Auftakt erlebte

Rund 600 Besucher genießen bei entspannte Atmosphäre im Bürgerpark bei Live-Musik mit der Séan Treacy Band und „Lässsig“ den Auftakt des Bruchsaler Kultursommers.

Haben Spaß in der Beachbar beim "Bruchsaler Kultursommer": die Mitglieder des des Stammtisch SBrusler Kneible, Thorsten (v.l.), Werner, Wolfram, Peter, Thomas und Stephan
Haben Spaß in der Beachbar beim "Bruchsaler Kultursommer": die Mitglieder des des Stammtisch SBrusler Kneible, Thorsten (v.l.), Werner, Wolfram, Peter, Thomas und Stephan Foto: Marco Claudio Montalbano

Zu Beginn der Corona-Zeit 2020 geboren, findet der Bruchsaler Kultursommer nun zum dritten Mal statt, wenn auch in anderer Form. Waren es im vergangenen Jahr noch mehrere Wochen, über die er sich erstreckte, sind es nun acht aufeinander folgende Abende, an denen je zwei Bands den Bürgerpark rocken.

Noch bis zum 11. Juni gibt es aber nicht nur Live-Musik vom Feinsten, sondern auch wieder das „Beach-Café“ mit Strandliegen unter Palmen und aufgeschüttetem Sand vor dem Bürgerzentrum sowie ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot.

Zum Auftakt des Bruchsaler Kultursommers am späten Donnerstagnachmittag füllt sich der Park nach und nach. Am Abend tritt dann die „Séan Treacy Band“ im Atrium auf. Begeistert genießen die Menschen die Musik und die Atmosphäre, mit einem Aperol-Spritz, Bier oder einem alkoholfreien Cocktail in der Hand bei Evergreens wie „Hotel California“.

Essen vom Grill oder Veganes

Wer es etwas ruhiger mag, setzt sich in die Lounge und holte sich etwas vom Foodtruck, vom Grill oder vom veganen Angebot. Auch das Wetter meint es gut mit den Gästen, das mit Sonne und angenehmen Temperaturen den idealen Rahmen für den Veranstaltungsauftakt bietet.

„Einfach mal wieder entspannt Freunde treffen, in fantastischer Atmosphäre, mit guter Musik und tollem Essen, das ist großartig und ohne Einschränkungen“, freuen sich Sabrina und Sebastian aus Bruchsal. Lina, die seit drei Jahren in Berlin wohnt und gerade auf Heimaturlaub ist, ist mit ihren Eltern gekommen.

Kein Sitzplatz war mehr frei im "Atrium", als die S"Séan Treacy Band" spielte.
Kein Sitzplatz war mehr frei im "Atrium", als die S"Séan Treacy Band" spielte. Foto: Marco Claudio Montalbano

„Eigentlich kenne ich den Bürgerpark als ein sehr stiefmütterliches Eck, dort, wo sich meine Mitschüler nach dem Abi betrunken haben“, sagt die 23-Jährige mit einem Augenzwinkern, ergänzt aber: „Es ist wirklich schön, dass die Leute mit dem Bruchsaler Kultursommer eine tolle Möglichkeit haben, zusammenzukommen. Das gab es in Vergangenheit in Bruchsal zu wenig. Es ist ein toller Anfang. Mehr davon!“

Entspannte Atmosphäre herrscht auch am Tisch des „Stammtisch S‘Brusler Kneible“. Thorsten, Werner, Wolfram, Peter, Thomas und Stephan haben, stolz ausgestattet mit eigens bedruckten T-Shirts, ihre Stammkneipe gegen die Beachbar getauscht und prosten sich ausgelassen zu. „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen“, bemerken sie launig.

Organisator freut sich über Erfolg

Kulturamtsleiter Thomas Adam, der Organisator des Festes, äußert sich erleichtert: „Wir freuen uns sehr, wie gut das Fest weiterhin angenommen wird. Wir waren wirklich gespannt. Schön, dass Corona zumindest in dieser Hinsicht so positiv nachwirkt.“

Ausgelassen stößt er mit Stadtrat Roland Foos (Freie Wähler) an, der betont: „Es hat ein Umdenken stattgefunden. Früher herrschte im Stadtrat eher Skepsis vor. Bei Freiluftveranstaltungen wurden zum Beispiel Bedenken wegen möglichem Schlechtwetter geäußert. Heute ist das anders, da herrscht eher positives Denken vor. Es ist auch toll, dass unsere Oberbürgermeisterin da sehr offen ist.“

Und er fügt hinzu: „Der Park hier nennt sich ‚Bürgerpark‘. Er wurde aber nie richtig für die Bürger genutzt. Es freut mich, dass auch dies sich nun geändert hat.“

Tolle Stimmung hier im Atrium. Wir kommen gerne wieder.
Séan Treacy, Sänger

Séan Treacy, Namensgeber seiner Gruppe, freut sich ebenfalls. „Tolle Stimmung hier im Atrium. Wir kommen gerne wieder. Ein dickes Dankeschön an die Stadt Bruchsal“, so der Musiker.

Bevor die Band „Lässsig“ für Stimmung sorgt, ergreift der Geschäftsführer der Bruchsaler Tourismus, Marketing & Veranstaltungs (BTMV) GmbH, Frank Kowalski, die Gelegenheit und wirbt für das Schlossfestival vom 28. Juli bis 8. August: „Über 600 Leute haben heute hier Spaß. Aber an dieser Stelle möchte ich gern an den ‚zweiten Teil‘ des Bruchsaler Kultursommers erinnern – das Schlossfestival.“

Das ältere Bruchsaler Ehepaar Willi und Petra findet: „Die Stadt hat in den letzten Jahren immer mehr für die Bürger getan. Schade, dass das nicht immer so angenommen wird. Auch darum sind wir dabei, um solche Aktionen zu unterstützten - damit sie auch weiterhin stattfinden.“

Info

Der Bruchsaler Kultursommer findet jeweils ab 17 Uhr statt. Die Konzerte beginnen um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um eine kleine Spende für die Bands wird gebeten.

Samstag, 4. Juni: Addicted und Café Achteck, Sonntag, 5. Juni: Gorilla Moove und Handmade, Montag, 6. Juni: Hannah & Niklas und Sunday Rest, Donnerstag, 9. Juni: AfterWork Atrium, Freitag. 10. Juni: Cris Cosmo und ZAP Gang, Samstag, 11. Juni: Die Kraichgau Boys und Blechinger

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