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Veranstaltungsreihe „Kultursommer im Atrium“

Kultursommer-Start in Bruchsal: Musik für das ausgehungerte Publikum

Der Wettergott war am Freitagabend eindeutig ein Bruchsaler und stellte pünktlich zum Start in die Veranstaltungsreihe „Kultursommer im Atrium“ den Dauerregen ein.

Geühlvolle Akustik-Arramgements: Janik (gelbes Hemd), Hannah und Adrian (mit Gitarre) von „Addicted Plus“ begeisterten die Zuhörer im Atrium in Bruchsal. Foto: Claudia Pospieszczyk

Gemeinsam mit der Bruchsaler Tourismus, Marketing & Veranstaltungs GmbH (BTMV) hat die Stadt Bruchsal, gefördert von der Sparkasse Kraichgau, ein abwechslungsreiches Programm an Open-Air-Veranstaltungen auf die Beine gestellt.

Bis zum 8. August gibt es mittwochs bis sonntags für Kulturliebhaber eine bunte Auswahl an Pop- und Rockbands, Musik aus den 50er Jahren, klassische Musik, Weltmusik, Amateurtheater, Comedians und Schauspieler zu hören und zu sehen. Der Jazzclub richtet während des Kultursommers zudem ein viertägiges Jazzfestival aus. Eine Attraktion ist das neue Beachcafé mit aufgeschüttetem Sand.

Eröffnung mit Gänsehautmomenten

Nach der Begrüßung durch Thomas Adam, Abteilungsleiter des Bruchsaler Hauptamtes für Kultur und kulturelle Veranstaltungen der Bruchsaler Stadtverwaltung und dem BTMV-Geschäftsführer Frank Kowalski eröffnete die Band „Addicted PLUS“ den Kultursommer musikalisch.

Der Konzertcharakter ist für uns eher ungewohnt, hat aber großen Spaß gemacht.
Hannah, Sängerin von „Addicted PLUS“

Die jungen Musiker Hannah, Janik und Adrian überzeugten mit wunderschönen Akustik-Arrangements bekannter Songs wie Ed Sheerans „I See Fire“. Als „Plus“ an der Gitarre gab Adrian den passenden Groove für Janik, der Cajon spielte und gemeinsam mit Hannah bei den zweistimmigen Gesangsarrangements für Gänsehautmomente sorgte.

„Wir spielen meist Hintergrundmusik zum Essen oder singen bei Hochzeiten. Der Konzertcharakter ist für uns eher ungewohnt, hat aber großen Spaß gemacht“, erzählte die junge Sängerin.

‘I’m a Believer’ wird zu ‘Wein ist mir lieber’

Danach traten Helmut Dörr und Jürgen Köhler von „The Scones – Little Kurpfalz Coverband“ auf die Bühne. Englische Lieder wie „Let it be“ oder „Hey Jude“ der Beatles kombinierte das Gesangsduo mit eigenen Textpassagen im Kurpfälzer Dialekt und begleitete sich auf zwei akustischen Gitarren. Dem Stück „I’m a believer“ verliehen sie mit dem Text „Wein ist mir lieber“ eine persönliche Note.

Ein Mann aus dem Publikum lief los und stellte den Sängern zwei Weinschorle auf die Bühne, begleitet von spontanen Jubelrufen der Konzertbesucher. „Volle Granate, Ihr seid für mich die Überraschung des Abends“, lobte Holger Fessler aus Oberöwisheim den Auftritt. Sänger Helmut Dörr war dankbar, nach 1,5 Jahren Pandemie-Pause wieder auf der Bühne zu stehen: „Die Stimmung war wunderbar“.

Es war befreiend, wieder auf der Bühne zu stehen.
David Schäffner, Sänger von „Mama Lauda“

Beim Auftritt der Band „Mama Lauda“ war die Stimmung auf dem Siedepunkt. Die Besucher tanzten zu Hits wie „Teenage dirtbag“ auf ihren Plätzen und vor der Bühne zum satten Sound der Band, die es voller Spielfreude an den Instrumenten richtig krachen ließ. „Es war befreiend, wieder auf der Bühne zu stehen“, berichtete Sänger David Schäffner nach dem Auftritt.

Zita und Ludwig Friedt aus Bruchsal und Natalie Feigenbutz aus Zeutern sagten übereinstimmend: „Der Kultursommer ist abwechslungsreich und hat eine besondere Atmosphäre“.

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