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Bilanz der Polizei

Masken-Protest in Bruchsal: Platzverweise gegen Demonstranten, Polizisten beleidigt

Nach dem Masken-Protest am Wochenende in Bruchsal zieht jetzt die Polizei Bilanz. Vonseiten der Demonstranten sei es zu Beleidigungen gegenüber den Beamten gekommen, die mussten auch Platzverweise aussprechen.

„Weg mit der Maske“: So lautete einer der Slogans bei der Kundgebung in Bruchsal. Foto: Jörg Donecker

Ein Katz-und-Maus-Spiel sei es gewesen, berichtet Uwe Mangang, stellvertretender Leiter des Bruchsaler Polizeireviers. Am Montag zieht er Bilanz nach der Kundgebung auf dem Rathausplatz am Samstag.

Dort hatten sich Gegner der Corona-Politik versammelt und unter anderem ein Ende der Maskenpflicht und weiterer Beschränkungen gefordert. Der Platz war mit Absperrgittern, sogenannten Wellenbrechern, begrenzt worden. Ordnungsamt und Polizei waren vor Ort.

„Wir mussten mehrere Platzverweise aussprechen“, so Mangang. In einem Fall sei sogar kurzzeitig eine Ingewahrsamnahme im Raum gestanden. Wiederholt seien die Polizisten von den Demonstranten beleidigt worden.

Bis zu 70 Teilnehmer im abgesperrten Bereich

„Die mussten sich einiges anhören.“ Zu Spitzenzeiten seien bis zu 70 Teilnehmer im abgesperrten Bereich gewesen, außerhalb hätten sich bis zu 60 Personen aufgehalten. Mehrfach kam es außerhalb der Wellenbrecher zu Verstößen der Hygieneauflagen.

Dennoch ist Mangang zufrieden mit dem Einsatz: „Polizei und Ordnungsamt haben dafür gesorgt, dass die Wege frei blieben, damit die Leute vorbeilaufen konnten, ohne dass der Mindestabstand unterschritten wurde.“

Bei der Veranstaltung von Aufbruch Bruchsal um die Stadträtin Dela Schmidt und dem Bündnis „Wir 2020“ kritisierten die Redner unter anderem die Berichterstattung der Medien und einen Bruchsaler Einzelhändler, der sich gegen die Kundgebung ausgesprochen hatte. So seien kein ungestörtes Arbeiten und kein harmonischer Einkauf möglich, hatte er im Vorfeld bemängelt.

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