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Kein Lockdown-Schlaf für Orgeln und Orchestrions

Musikautomaten im Bruchsaler Schloss spielen auch ohne Besucher

Stillstand bedeutet keineswegs Stille im Museum. Im Bruchsaler Schloss ist das Deutsche Musikautomaten-Museum untergebracht. Und dessen große Orgeln und Orchestrions dürfen keinen Lockdown-Schlaf machen. Sie müssen angespielt werden, um für Besucher fit zu bleiben.

Diese Jahrmarktsorgel stand einmal in New York: Das Instrument aus Waldkirch wurde 1912 für den Vergnügungspark Coney Island bestellt und ist heute im Deutsches Musikautomaten-Museum Bruchsal. Foto: Thomas Liebscher

In den Gästebüchern zeigten sich die Besucher noch im Oktober ganz begeistert: „Ein ganz, ganz phantastisches Schloss mit einem genialen Musikautomaten-Museum“. Dabei wurde das Wort „genial“ in Großbuchstaben geschrieben. Ein anderes Besucherpaar hinterließ nach einem Tag im Deutschen-Musikautomatenmuseum (DMM) den Eintrag: „Ein wahrhaft musikalischer und optischer Genuss.“

Das Spezialmuseum im Bruchsaler Schloss war seit Mai, ebenso wie die Prunkräume und die Beletage, wieder ein wichtiges Ausflugsziel. „Mit erfreulich hohen Besucherzahlen, trotz der Beschränkung auf maximal 20 Besucher pro Etage, die zudem einen schon bestehenden Rundgang einhalten mussten, damit die Abstandsregeln gelten können. Und wir können die Fenster öffnen zum Lüften“, sagt Ulrike Näther.

Sie leitet das DMM, ein Zweigmuseum des Badischen Landesmuseums Karlsruhe. Nun ist das ganze Schloss im November wie andere Kultur- und Freizeiteinrichtungen nicht mehr offen.

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