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Lehrerin positiv getestet

Neue Corona-Fälle in Bruchsal: 46 Grundschüler müssen in häusliche Isolation

In Bruchsal sind neue Fälle von Corona-Infektionen an einer Schule und in einer Firma aufgetreten. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen der Infizierten.

Auf die Reise folgt der Corona-Test: Der Landkreis Karlsruhe appelliert an Sommerurlauber, um das Infektionsgeschehen auf dem derzeit niedrigen Stand zu halten. Foto: Britta Pedersen/dpa

Nein, die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei: Gerade haben die Tester in Bruchsal wieder viel zu tun. Das Landratsamt bestätigt BNN-Informationen, wonach an einer Bruchsaler Schule verstärkt getestet wird. Eine Lehrerin der Stirumschule sei positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das Gesundheitsamt stehe mit der Schulleitung in Kontakt und hat die Eltern informiert.

Weil in Grundschulen weniger stringente Abstandsregeln herrschen, wurden vorsorglich alle Schülerinnen und Schüler zweier vierter Klassen, das sind insgesamt 46 Schülerinnen und Schüler, in häusliche Isolation geschickt und Tests auf das Coronavirus empfohlen, so teilt das Landratsamt mit.

Außerdem „ermittelt” das Gesundheitsamt die Kontakte im privaten Umfeld der Lehrerin. Auch die Stadt Bruchsal als Schulträgerin ist involviert. „Im Moment sind über die vom Gesundheitsamt veranlassten Maßnahmen hinaus keine weiteren Maßnahmen nötig”, erklärt die städtische Pressesprecherin Ina Rau. Die beiden Klassen seien auf dem Gelände isoliert untergebracht, sodass Kinder mit möglichen Infektionen nicht mit anderen Klassen in Berührung kamen.

Elf Angestellte einer Bruchsaler Firma in Quarantäne

Darüber hinaus gibt es aktuell drei neue Infektionsfälle in einer Bruchsaler Firma. Das Gesundheitsamt stehe im Kontakt mit der Geschäftsführung und hat elf Kontaktpersonen ermittelt, die in Quarantäne geschickt und getestet wurden. Um weitere Infektionen auszuschließen, sei das Gesundheitsamt vor Ort.

Die Mitarbeiter sollen weitere Kontaktpersonen der Infizierten aufspüren. Betroffene berichten gegenüber den BNN, dass das Gesundheitsamt hier sehr unterschiedlich agiert. Einige Kontaktpersonen wurden getestet, andere wiederum konnten sich bisher nicht testen lassen, so erzählt es eine Kontaktperson.

Das Landratsamt zeigt sich ob der neuen Fälle jedenfalls nicht alarmiert: „Seit Beginn der Lockerung ist generell mit zunehmenden Infektionszahlen zu rechnen.” Es entspreche der Erwartung, dass immer wieder Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen, Kindergärten oder Unternehmen betroffen sind, erklärt das Gesundheitsamt. Mit Ausnahme eines Infektionsclusters im Zusammenhang mit einer Freikirche in Karlsruhe waren im Stadt- und Landkreis in jüngster Zeit aber keine besonderen Infektionsgeschehen zu verzeichnen.

Das heißt nicht, dass es keine einzelnen Infektfälle gebe. „Aber dem Gesundheitsamt ist es bislang zuverlässig gelungen, Kontaktpersonen zu identifizieren und Quarantäne zu verfügen, wodurch Infektionsketten unterbrochen werden konnten”, erklärt Landkreis-Sprecher Martin Zawichowski. Das Gesundheitsamt appelliere weiterhin, die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten.

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