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Parcours-Wettbewerb

Auch TV-Athleten wollen sich bei den „Ninja Games“ im Bruchsaler Pugilist beweisen

Einen Tag nach der Ausstrahlung des Finales von „Ninja Warrior Germany“ sind im Bruchsaler Pugilist Athleten im neuen Parcours angetreten. Bei den „Ninja Games“ waren auch einige Sportler aus der TV-Sendung dabei.

Kann nicht genug bekommen: Gewinner Yasin El Azzazy turnt an der Überhangs-Himmelsleiter in der Puglist-Gym. Foto: Armin Herberger

Die Antwort war so klar – und sagt alles aus, worum es Ninja-Athleten bei ihrem Sport wirklich geht. Denn als Bester der ersten Runde durfte Yasin El Azzazy in der zweiten Runde einen zusätzlichen zweiten Lauf absolvieren.

„Yasin, du liegst eh vorne – können wir uns das jetzt schenken?“, fragte Moderator Frank „The Tank“ Schmidpeter – und kassierte ein breit grinsendes Nein. Auch wenn der Sieg bereits feststeht: Noch einmal ran an den Parcours, noch einmal die Hindernisse knacken, vielleicht noch ein paar Sekunden rausholen, aber vor allem: noch einmal Spaß haben.

Die „Ninja Games“ waren der erste Wettkampf in der Ninja-Area, die erst im Sommer im Pugilist-Gym eingeweiht wurde. Passenderweise war die Veranstaltung einen Tag nach der Ausstrahlung des Finales der RTL-Show „Ninja Warrior Germany“. Die vielen Athleten der TV-Sendung mussten in Bruchsal somit nicht mehr die Ergebnisse geheim halten. Dazu waren sie seit der Aufzeichnung im Juni verpflichtet.

Halbfinalist der TV-Show organisiert „Ninja Games“ in Bruchsal

Tatsächlich war es nicht nur ein Sport-Event, sondern ein Wiedersehen der Ninja-Community. „Wir haben fast keine Werbung gemacht, um den Kreis kleinzuhalten“, sagt Pugilist-Geschäftsführer Holger Dörr. Allerdings weiß er, dass die Szene gut vernetzt ist. Und dass sie die Zuschauerplätze alleine füllt, zumal auch Fans aus Bayern oder der Schweiz anreisen.

Organisiert hat den Wettkampf David Eilenstein, der in der aktuellen TV-Staffel bis ins Halbfinale kam. Er hat den Parcours im Pugilist entworfen. Die an sich 15 Meter lange und 3,20 Meter hohe Anlage wurde dabei noch erweitert um Barren und Bänke. Auch Treppen wurden zum Hangeln benutzt. Wer den ersten Stage absolviert hatte, durfte nach dem Umbau sich auch auf dem zweiten Gerüst austoben. Von 42 Athleten gelang das immerhin 23.

Teilnehmer der „Ninja Games“ im Bruchsaler Pugilist wollen sich im Parcours beweisen

Snapback, Doppelklacker, Überhang-Himmelsleiter: Die Hindernisse hatten es in sich. Auch TV-Teilnehmer Max Görner, der als Youngster in der aktuellen Staffel zur Überraschung vieler bis in die Finalrunde zog, lobte die Vielseitigkeit der Area auf kleinstem Raum. Andere trugen auch ein neues „Ninja Warrior Germany Allstars“-Shirt. Ein Hinweis darauf, dass vor wenigen Wochen die Aufzeichnung des Sonderformats stattfand und im Frühjahr ausgestrahlt wird.

Aber Fernsehen ist das eine, sich ständig in neuen Parcours zu beweisen das andere. Die „Wir wollen doch nur spielen“-Mentalität zog sich durch bis zum Moderatoren-Team. Die Moderatoren wechselten sich schon alleine deshalb ab, um selbst teilzunehmen. Und kaum war der letzte Durchgang vollendet und die Anlage wieder freigegeben, stürmten viele direkt zurück an die Hindernisse.

Jeder will das Hindernis knacken, an dem er rausgeflogen ist.
David Eilenstein, Organisator

„Klar, jeder will das Hindernis knacken, an dem er rausgeflogen ist“, sagt David Eilenstein. Als oberster Zeitnehmer durfte er dieses Mal wirklich nicht mitspielen. Aber sah gern, wie viel Spaß alle an „seinem“ Parcours hatten. Geplant ist auf jeden Fall eine Fortsetzung – wenn möglich vor größerem Publikum.

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