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Bürgermeisterwahl am 14. November

Mit Nastassia Di Mauro kommt die fünfte Bewerberin für Oberhausen-Rheinhausen ins Spiel

Oberhausen-Rheinhausen, die kleine Gemeinde am Rhein, ist begehrt: Mit der 32-jährigen Nastassia Di Mauro gibt es nun schon die fünfte Bewerberin für den Bürgermeister-Posten.

Traumberuf Bürgermeisterin: Nastassia Di Mauro findet, dass es in Oberhausen-Rheinhausen auch mal eine Frau an der Rathaus-Spitze geben könnte. Foto: Mercedes Dettbarn

Mit der 32-jährigen Nastassia Di Mauro gibt es eine weitere Bewerberin für die Wahl des Bürgermeisters in Oberhausen-Rheinhausen. Sie habe am Freitag ihre Bewerbungsunterlagen im Rathaus abgeben, berichtet die Hauptamtsleiterin von Marxzell.

Damit stehen bereits fünf Bürgermeister-Anwärter für die Wahl am 14. November parat.

Di Mauro gehört keiner Partei an und will unabhängig in den Wahlkampf gehen. Gespräche mit den Parteien und Gruppierungen laufen aber bereits. Man hätte ihr Unterstützung signalisiert, berichtet sie gegenüber den BNN.

Das Land und die Leute hier sind toll. Alle sind offen und locker. Es herrscht eine tolle Grundstimmung.
Nastassia Di Mauro, will Bürgermeisterin werden

„In Oberhausen-Rheinhausen ist noch mehr drin“, ist sie überzeugt. „Ich glaube, da gibt es viel Potenzial.“ Vordergründig sei wohl viel in Ordnung, aber es fehle an der großen Richtung. „Das Land und die Leute hier sind toll. Alle sind offen und locker. Es herrscht eine tolle Grundstimmung“, ist sie überzeugt.

Bürgermeisterin - das sei schon seit Kindesbeinen ihr Traumberuf gewesen. An ihrem bisherigen Arbeitsplatz in Marxzell trage sie als Hauptamtsleiterin Verantwortung für nahezu alle zentralen Aufgaben. Zuvor war sie Hauptamtsleiterin in Rietheim-Weilheim und stellvertretende Sachgebietsleiterin in Trossingen.

Italienisch-kroatische Wurzeln

Schon einmal hatte sie als Bürgermeisterin in Heimsheim im Enzkreis kandidiert, verlor dort allerdings knapp gegen den Amtsinhaber. Mit dem Slogan „verwaltungs- und führungserfahren, mit frischem Schwung, parteilos und echt unabhängig“ gehe sie in den Wahlkampf. Di Mauro, 32 Jahre alt, unverheiratet, verweist in ihrer Mitteilung auf ihre italienisch-kroatischen Wurzeln. Ihr Geburtsort ist Spaichingen.

Warum Oberhausen-Rheinhausen? Die Bürgermeisterin in Marxzell, die ihren Berufswunsch kenne, habe sie auf die freiwerdende Bürgermeisterstelle hingewiesen. Di Mauro kenne den Ort bereits, dank einer Freundin aus Philippsburg.

Programm soll mit den Bürgern entwickelt werden

Ein Programm will sie zusammen mit den Bürgern entwickeln. Viel könne man zum Beispiel an der Optik, am Ortsbild verbessern, ist sie überzeugt. „Gerne würde sie aus Oberhausen-Rheinhausen mehr machen: eine schöne, beeindruckend-attraktive Gemeinde, die den Besuchern ein „Oho“ entlockt“. Sie spricht sich für eine offene Zukunftswerkstatt aus, Sanierungsstaus sollten abgearbeitet werden. „Sparsam wirtschaften ja, aber nicht zu Tode sparen.“

Zügig müssten etwa Kanalisation, Wasserrohre, Straßen und Gehwege saniert werden. „Ich will eine besonders vorbildliche Gemeinde auch in Sachen Umwelt- und Naturschutz.“ Und: „Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1256 standen nur Männer an der Spitze in Oberhausen und Rheinhausen. Warum jetzt nicht einmal eine Frau?“

Bisher gibt es vier mögliche Kandidaten: Zuletzt hatte Christian Söder aus Mannheim seinen Hut in den Ring geworfen. Dazu kommen Dirk Vogel, Britta Körner und Manuel Scholl. Die Bewerbungsfrist endet am 18. Oktober. Gewählt wird am 14. November. Amtsinhaber Martin Büchner steht nach 24 Jahren nicht mehr zur Wahl.

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