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Zeitzeugen erinnern sich

Rheinhausener flüchteten in Panik: Beim Hochwasser 1955 drohte ein Dammbruch

Hochwasser ist in Rheinhausen kein unbekanntes Phänomen, meist leben die Einwohner damit. Aber viele im Ort erinnern sich an das beängstigende Hochwasser im Jahr 1955. Orkanwinde bliesen Sandsäcke fort und in der Panik rettete mancher die Kühe zuerst und zog seinen Wagen mit Hab und Gut dann selbst.

Das historische Hochwasser in Rheinhausen im Jahr 1955 ist vielen noch heute in Erinnerung. Foto: Werner Schmidhuber (Archiv)

2021: Wieder einmal hatten die Rheinhausener ein täglich ansteigendes Hochwasser vor Augen. Wieder einmal musste das schwere schützende Dammtor geschlossen werden. Wieder einmal rückte – tagelang – die Freiwillige Feuerwehr zu Dammwachen aus.

Bei fast jedem Anwohner nah am Rhein stand das Wasser zentimeterhoch im Garten. Gelangt es auch in den Keller? So lautete die bange Frage. Könnte es schlimmstenfalls wie 1955 werden?

Noch gut erinnern sich die älteren Einwohner, so auch die Senioren Heinz und Gerda Kraus, an das Jahrhundertereignis von 1955, als der Ort unter Wasser stand und die Rheinhausener panikartig nach Oberhausen flüchteten und Hab und Gut dorthin brachten. Damals wies – bei niedrigerem und schmalerem Damm – der Pegelstand exakt 8,83 Meter auf.

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