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Personal schiebt Überstunden

225 Spritzen an einem Nachmittag: Beim Hausarzt in Östringen wird jetzt im Akkord geimpft

Es ist ein Impfzentrum im Kleinen: Seitdem die Hausärzte ebenfalls impfen dürfen, hält der Ansturm auf den begehrten Impfstoff an. Bei Dr. Schmid ist Östringen ist die Sache stabsplanmäßig durchorganisiert.

Routine beim Impfen: Simone Warth sticht geübt zu. Sie arbeitet als Arzthelferin in Östringen. Impfling Klaus Burkard freut sich über seinen ersten Piks. Foto: Christina Zäpfel

Es gleicht der Reise nach Jerusalem: Gut ein Dutzend Stühle in der Östringer Hausarztpraxis sind von Impflingen belegt. Wird einer frei, rücken die anderen nach. Alles ist stabsplanmäßig durchorganisiert: „Wir arbeiten hier im Akkord“, erzählt der Hausarzt Udo Schmid. Er betreibt die Corona-Schwerpunktpraxis mit vier Ärzten.

225 Impfungen werden allein an diesem Nachmittag gespritzt. Irmgard Haßfeld hat sie gerade hinter sich. Die 72-jährige Östringerin sitzt auf einer anderen langen Stuhlreihe in der Tiefgarage des Gesundheitszentrums und muss noch 15 Minuten warten.

Ihr Enkel war ihr bei der Suche nach einem Termin behilflich. „Ich will mal wieder raus. Einkaufen gehen. Oder vielleicht auch in Urlaub fahren“, berichtet sie sichtlich erleichtert. Es geht hier zu wie im Taubenschlag. Seit 5.30 Uhr sind die ersten auf den Beinen.

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