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Schulstart so normal wie möglich

Unterschiedliche Konzepte für coronakonforme Einschulungen nördlich von Bruchsal

Dieser Tag soll etwas ganz Besonderes werden – und das wird er gezwungenermaßen sowieso. Die Einschulung in Corona-Zeiten ist anders als sonst. Worauf achten die Schulen im Landkreis Karlsruhe?

Auf gutes Wetter am Samstag hoffen Anna Lurka (rechts), neue Schulleiterin der Franz-Josef-Kuhn-Grundschule Langenbrücken, und Konrektor Patrick Hermann (links), denn hier auf dem Schulhof soll die Einschulungsfeier stattfinden Foto: Petra Steinmann-Plücker

Drinnen oder draußen, mit und ohne Deko, mit kleiner oder keiner Bewirtung, alle zusammen oder nacheinander. Die Konzepte der Grundschulen für den ersten Schultag der „i-Dötzchen“, also der Schulanfänger, sind unterschiedlich, gleich sind Hygienekonzept mit Abstandsgebot und Maskenpflicht sowie die Einhaltung der 3-G-Regel.

Und einig sind sich die Schulleitungen darüber, dass „wir unseren Schülern ein Maximum an Normalität bieten“, erklärt Bastian Zimmermann, Rektor der Carl-Dänzer-Grund- und Werkrealschule Odenheim. Hier werden die 30 neuen Erstklässler am Samstagvormittag in Begleitung von vier Personen zusammenkommen.

Die Einschulungsfeier findet „auf jeden Fall wieder draußen“ auf dem Schulgelände statt, weshalb man in Odenheim auf gutes Wetter hofft. Doch selbst wenn es regnen sollte, ist der erforderliche Abstand zwischen den Sitzgruppen der Gäste auch unter dem überdachten Bereich des Schulhofes möglich.

Einschulung während Corona: So läuft es in Odenheim ab

Die Elternbeiräte haben „coronakonforme“ Erfrischungen mit „Dosen-Sekt und abgepackten Brezeln“ für die großen Gäste vorbereitet, die Zweitklässler ein kleines Programm, um ihre künftigen Schulkameraden willkommen zu heißen, so Zimmermann. Die neuen Erstklässler bekommen vorab einen Corona-Selbsttest für ihren Einschulungstag, bei dem der Schwerpunkt auf der ersten Schulstunde liege, erklärt der Schulleiter.

Auch in Langenbrücken sollte es nach Möglichkeit am Samstag von oben trocken bleiben, denn am Vormittag werden die Abc-Schützen der Franz-Josef-Kuhn-Grundschule eingeschult. Die 42 Kinder sind in zwei Klassen aufgeteilt, die nacheinander auf dem Schulhof begrüßt werden, wobei man als Plan B auch auf die Kraichgauhalle ausweichen könne, sagt Konrektor Patrick Hermann.

In zwei Runden wird die neue Schulleiterin Anna Lurka ihre Grußworte an die Erstklässler und ihre je drei Begleitpersonen richten. Beteiligt am feierlichen Gesamtprogramm sind Pfarrerin Luise Helm und Diakon Tillmann Häfner, die Zweitklässler haben einen musikalischen Beitrag einstudiert.

Im Anschluss werden die Gäste vor dem Schulhaus vom Elternbeirat bewirtet. Trotz Corona-Regeln sei „jeder froh, dass es einigermaßen normal losgeht“, auch wenn es lange unklar gewesen sei, was überhaupt möglich sei.

Wegen Corona soll bei der Einschulung keine Durchmischung stattfinden

Bereits am Freitag und in der Mehrzweckhalle werden die 34 Erstklässler der Zeuterner Grundschule mit zwei Begleitpersonen und kleinen Geschwistern in der Mehrzweckhalle ihren Schulstart feiern, berichtet Schulleiterin Daniela Müller. Der Freitag sei deshalb gewählt worden, damit Geschwister im Kindergarten- oder Schulalter während der Einschulungsfeier betreut sind.

Wie schon im vergangenen Jahr wurde ein „rundes Programm“ zusammengestellt, für das eine vierte Klasse den Gottesdienst, die andere ein Theaterstück und die Zweitklässler ein Gedicht vorbereitet haben, auf eine Bewirtung wird verzichtet.

Wie im normalen Schulalltag wird nach einem ausgeklügelten Zeit- und Wegeplan darauf geachtet, dass „keine Durchmischung“ der Gruppen stattfindet. Auch die Eltern werden nicht durchs Schulhaus geführt, sondern warten draußen, bis ihre Kinder ihren ersten Unterricht beendet haben.

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