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Geheimnisvolle Kulturdenkmäler

Was hat es mit den Lärmenlöchern im Wald bei Odenheim auf sich?

Sie sind wie Burgen, Römerreste oder Kirchen als Kulturdenkmale aufgelistet: die Lärmenlöcher. Auch im Wald bei Odenheim sind sie zu finden. Über den Ursprung der unterirdischen Bauwerke gibt es spannende Theorien.

Hier sitzt Robert Wormer an einem Odenheimer Lärmenloch. Früher war es eine ganz geschlossene Erdhöhle. Doch an der Kante eines Steinbruchs im Zinkenbusch wurde das Kulturdenkmal „aufgerissen“. Foto: Jens Neckermann

An einem Lieblingsplatz von Robert Wormer ist es ganz schön gefährlich. Aber auch reizvoll. Und geheimnisvoll ohnehin. Ein Lieblingsplatz des Odenheimers findet sich im Zinkenbuschwald, nicht weit weg vom Stifterhof.

Dort gab es mal einen von über 30 Odenheimer Steinbrüchen. Die Fläche dort haben sich Bäume und Gehölze zurückerobert. Von einer bestimmten Stelle an der Straße vom Stifterhof zum Schindelberg von Östringen sieht man noch die Abbruchkante des Steinbruchs. Und genau dort oben ist der geheimnisvolle Platz – in der Form eines aufgeschnittenen Lochs. Das wiederum erweist sich als Rest eines Kulturdenkmals namens Lärmenloch.

Weitere sechs solcher Lärmenlöcher finden sich wie aufgereiht an einer Schnur in jenem Zinkenbuschwald. „In meiner Kindheit haben die Erwachsenen von den Löchern erzählt, ohne genaueres zu wissen. Es hieß nur, dort ‘hewwa sich Lait am Grieg versteckt“, erinnert sich der 61-Jährige Robert Wormer. Er wurde später im Heimatkundlichen Arbeitskreis Odenheim aktiv und machte sich auf die Spuren dieser Kulturdenkmale.

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