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Närrisches Wunder

Narren aus Östringen und Odenheim organisieren gemeinsame Internet-Show

Ohne Corona wäre diese Kombi eigentlich unvorstellbar. Da die Pandemie die „physische“ Fastnacht in diesem Jahr quasi jedoch komplett ausfallen lässt, kooperieren in diesem Jahr sogar Östringen und Odenheim.

Per Online-Meeting feilen die beiden Sitzungspräsidenten am Programm für die ersten gemeinsame Fastnachts-Show aus Östringer und Odenheim Foto: Screenshot Markus Bender

Östringen und Odenheim, das ist ein bisschen wie Feuer und Wasser. Das stachelige Verhältnis zwischen Kernstadt und Stadtteil mag in der Gebietsreform und der „erzwungenen“ Fusion von 1974 begründet liegen, über die laut Ortschronik die Bruchsaler Rundschau damals im Vorfeld berichtete: „Die stolze Jungfrau Odenheim lässt sich von Brautwerber Östringen nicht ans Gängelband nehmen.“

Deshalb wird sich so manch eingefleischter Fastnachter aus der Region die Augen reiben, wenn er die Botschaft entschlüsselt, die im Motto für den Internet-Livestream am Samstag, 13. Februar, steckt: „An Fastnacht werd dehoim gegrooved, wenn die Ente ‚Ulle‘ ruft!“.

Fastnacht zu Hause – logisch, denn die Corona-Verordnung untersagt ja nach wie vor Veranstaltungen, und es gilt die nächtliche Ausgangsbeschränkung. Aber: Die Ente ist als Symbolfigur der Östringer Karnevalsgesellschaft „Wicker-Wacker“ bekannt und „Ulle“ ist zusammen mit „Helau“ der traditionelle Ruf der Fastnachter rund um die Odenheimer Karnevalsgesellschaft (OKG).

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