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Erinnerung an Unglück vor 70 Jahren

Tote und Verletzte im Östringer Freibad: Plötzlich brach die Hölle los

Beim Bau des Östringer Schwimmbades hatte die Bevölkerung mit angepackt. Doch die Freude über das neue Schmuckstück währte nicht lange - ein Sommersturm verwüstete das Bad, es gab Tote.

Kurz nach der Eröffnung: Nur wenige Wochen nach dem Start der Freibadsaison in Östringen brach im August 1950 ein Unwetter über das Freibad herein. Eine Holzkonstruktion stürzte ein, zwei Menschen starben. Foto: Archiv der Stadt Östringen

Von Monika Eisele

„Wir haben uns noch über die aufgewirbelten Laubhaufen lustig gemacht“, erinnert sich Walter Rothermel an den späten Nachmittag eines Spätsommertags 1950. Der damals elfjährige Bub war mit dem Ziehwagen ins Schwimmbad gekommen, um Eis und Süßigkeiten zu verkaufen und stand mit dem Bademeister nahe der Turnhalle.

„Da hingen Wolken am Himmel mit Wirbeln darin“, weiß Rothermel noch. Und plötzlich brach die Hölle über die Besucher des Östringer Schwimmbades herein – Regen, Hagel, so groß wie Hühnereier, und ein Sturm, der den hölzernen Aufbau und die Gebäude zum Beben, den Aufbau letztlich zum Einsturz brachte. Zwei Menschen kamen am 26. August vor 70 Jahren dabei ums Leben, zahlreiche Verletzte und Schwerverletzte waren zu beklagen.

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