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Kernkraftwerk Philippsburg

Fünf Castoren verspäten sich weiter: In Philippsburg vermisst sie niemand

Es sind nur fünf Behälter aus der Wiederaufbereitung von insgesamt 107 Castoren, die noch in Philippsburg am Zwischenlager des Atomkraftwerks eingelagert werden. Doch sie haben die höchste politische Brisanz. Wann sie kommen, ist auch wegen Corona unklar.

Das Zwischenlager steht bereit: Im Vordergrund des Geländes sieht man die Halle, in der noch mindestens bis 2047 hochradioaktiver Atommüll in Behältern aufbewahrt wird. Foto: Peter Sandbiller

Ausgesetzt auf unbestimmte Zeit - Corona bringt nun auch die letzten Castorentransporte in die deutschen Zwischenlager zum Stopp. Der für dieses Frühjahr geplante Rücktransport von Castoren aus Sellafield nach Biblis jedenfalls ist bis auf Weiteres ausgesetzt. Und das wird sich wohl auswirken auf alle anderen Transporte und damit auch auf die Anlieferung am Philippsburger Atomkraftwerk.

Frühestens im Herbst 2021 sollten die fünf Behälter mit mittelradioaktiven Abfällen aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague eigentlich in Philippsburg eintreffen. Ob dieser Termin zu halten ist? Michael Köbl will sich lieber nicht festlegen.

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