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Landmarken fehlen

Ein Jahr nach der Kühlturm-Sprengung: Mancher Philippsburger empfindet Phantomschmerz

Corona hatte ein großes Spektakel verhindert: Die Philippsburger Kühltürme fielen genau vor einem Jahr in sich zusammen. Längst ist der Bauschutt weg. Und eine neue Riesenbaustelle installiert.
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Es dauert nur wenige Sekunden: Vor genau einem Jahr fallen die beiden Philippsburger Wahrzeichen, die Kühltürme des Atomkraftwerks, in sich zusammen.

Es ist der 14. Mai, 2020, Morgendämmerung. Rund um Philippsburg haben sich Schaulustige eingefunden. Ein Signalton und dann ein Donnergrollen, um 6.05 fallen die 152-Meter hohen Landmarken. Dann herrscht Stille.

Doch die sollte nicht lange anhalten. Längst herrscht wieder geschäftiges Treiben. Bereits zuvor lief auf der Rheinschanzinsel der Rückbau des Atomkraftwerks. Seit die Türme den Platz geräumt haben, entsteht auf der freien Fläche ein Konverter, eine Art riesige Mehrfachsteckdose. Sie ermöglicht es, dass künftig Strom aus dem Norden in den Süden transportiert und von dort verteilt wird.

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