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Nachrüstung läuft

Wie sicher ist das Philippsburger Castorenlager mit radioaktivem Atommüll vor Terrorangriffen?

Die Nachrüstung am Atomkraftwerk Philippsburg läuft unter strenger Geheimhaltung: Eine zweite Mauer soll das Lager mit hochradioaktivem Atommüll besser vor Terroranschlägen und modernen Waffen schützen.

Hier lagert hochradioaktiver Müll: Das Philippsburger Zwischenlager soll sicherheitstechnisch nachgerüstet werden. Dazu entsteht eine zweite Mauer rund um das Lager. Hier ein Foto von vor 2020, als die Kühltürme noch standen. Foto: Uli Deck picture alliance / dpa

Mit einer zweiten Wand aus Stahlbeton soll das Zwischenlager der Philippsburger Castorenbehälter mit teils hochradioaktivem Müll künftig besser vor Terrorangriffen geschützt werden. Gerade wird auf der Rheinschanzinsel neben dem abgeschalteten Atomkraftwerk die Baustelle eingerichtet. Die Sache läuft unter strenger Geheimhaltung.

Klar ist aber: Es geht um mögliche Angriffe mit neuartigen panzerbrechenden Waffensystemen. Schon seit dem 11. September 2001, den Terroranschlägen von New York, hat das Bundesministerium für Umweltschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit angeordnet, die oberirdischen Lager und alle kerntechnischen Anlagen in Deutschland besser gegen „Einwirkungen Dritter“ zu schützen.

„An einer Reihe von Standorten ist die Nachrüstung bereits umgesetzt. An weiteren Standorten – hierzu gehört Philippsburg – wird sie derzeit umgesetzt“, erklärt ein Sprecher der BGZ, der Gesellschaft für Zwischenlagerung. Sie hat von den Energieversorgern – in Philippsburg von der EnBW – die Verantwortung für die Zwischenlager übernommen. Philippsburg ist nach BNN-Informationen eines der letzten deutschen Zwischenlager, wo nachgebessert wird.

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