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„Eine Schande“

Politiker aus der Region sind entsetzt über rassistische Hetze gegen Danyal Bayaz

Landesfinanzminister Danyal Bayaz und seine Partnerin Katharina Schulze wollten sich über die Geburt ihres Sohnes freuen. Jetzt sind sie rassistischer Hetze ausgesetzt. Politiker in der Region reagieren entsetzt. „Wie kaputt muss man sein, um so zu ticken?“, fragt etwa FDP-Politikerin Alena Trauschel.

Hass statt Glückwünsche: Danyal Bayaz, grüner Finanzminister von Baden-Württemberg, macht auf die Hasskommentare in den sozialen Medien anlässlich der Geburt seines Sohnes aufmerksam. Foto: Marijan Murat/dpa

Es sind nur vier Worte und ein Emoji auf Twitter, auf den ersten Blick völlig harmlos und unspektakulär. „Danke für die Glückwünsche“, schreibt der stolze Vater, und stellt ein rotes Herz dazu.

Wenige Tage ist es erst her, dass seine Lebensgefährtin einen Sohn auf die Welt gebracht hat, es scheint, als wolle er sich mit einem kurzen Tweet für die guten Wünsche zur Geburt bedanken.

Doch seiner kurzen Nachricht hat Danyal Bayaz, bis vor kurzem grüner Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Bruchsal/Schwetzingen und seit wenigen Wochen Finanzminister von Baden-Württemberg, ein paar Tweets hinzugefügt, die ihn und seine Partnerin Katharina Schulze, Fraktionschefin der Grünen und Oppositionsführerin im Bayerischen Landtag, nach der Geburt des gemeinsamen Kindes erreicht haben. Und die lassen an Deutlichkeit wie Deftigkeit nichts zu wünschen übrig.

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