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Kein Verständnis für Querdenker

Schicksalsschlag Corona-Infektion: Wie eine Frau aus Bruchsal ihren Mann verlor

Rainer B. hatte 16 Tage lang Fieber, dann starb er. Diagnose: Corona. Seine Frau hadert nicht, aber dass Menschen die Pandemie leugnen, das kann die Bruchsalerin nicht verstehen. Ihr Mann wollte 100 werden. Er wurde 77.
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Rainer B. wollte 100 Jahre alt werden. Der Bruchsaler war sportlich, fast nie krank, zumindest bis zur Alzheimer-Diagnose. Anfang April starb er im Alter von 77 Jahren. Seine Frau Elisabeth B. wirkt gefasst, als sie die Geschichte erzählt. 16 Tage lang dauerte das Fieber, kein Medikament half. Am Ende war er zu schwach, um mit seiner Frau und seinem Sohn zu sprechen.

Rainer B. hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Den Abschied von ihrem Mann im Altersheim beschreibt seine Frau im Gespräch mit den BNN als traumatisch: „Es war ein unglaublicher Schock, wie er aussah.“

Seither hat sich ihr Verhältnis zum Thema Corona geändert. Dass auch in der zweiten Welle Tausende Menschen auf die Straße gehen, die Pandemie leugnen oder die Krankheit auf die leichte Schulter nehmen, ist ihr suspekt. „Ich verstehe nicht, dass es Menschen gibt, die sich weigern, eine Schutzmaske zu tragen. Diese Leute verhalten sich egoistisch“, findet die Witwe.

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