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Essen gibt es nur gegen Auskunft

Restaurantbesuch in Corona-Zeiten: Was passiert mit den persönlichen Daten?

Gastronomen sind aktuell gesetzlich verpflichtet, die Daten ihrer Gäste für vier Wochen zu speichern. Die Überprüfung der Angaben gestaltet sich schwierig. Ein Recht auf das Kontrollieren des Personalausweises haben die Restaurant-Betreiber nicht.

Bitte ausfüllen: Kunden im Schlosscafé Bruchsal geben ihre Kontaktdaten in Papierform an. Foto: Tanja Schmith

Von Micky Mouse bis Max Mustermann: Auf den Zetteln zur Erhebung von Kontaktdaten in der Gastronomie landen nicht immer die richtigen Angaben. Erfasst werden müssen die Daten der Restaurantgäste seit der Wiedereröffnung nach den Corona-Einschränkungen.

Im Restaurant Eulenspiegel in Bruchsal ist Inhaberin Tanja Giesin inzwischen zu kleinen, etwa Scheckkarten-großen, Zetteln zur Datenerhebung übergegangen. „Der Umwelt zuliebe haben wir die großen Zettel abgeschafft”, sagt sie. „Inzwischen weiß ja auch jeder, was Covid-19 ist, das muss ich da nicht nochmal erklären.” Angeben müssen Gäste im Lokal ihren Vor- und Nachnamen, eine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse sowie Datum und Uhrzeit ihres Besuchs.

Gebraucht oder nachgeprüft wurden die Daten der Gäste noch nie. Kontrolliert wird das Zettel-Sammelsurium bei Bedarf vom Gesundheitsamt - falls es einen nachweisbaren Corona-Fall bei Besuchern oder beim Personal gibt. So können Personen, die sich möglicherweise angesteckt haben, benachrichtigt werden.

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