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Sonne tanken am Rhein

So genießen die Menschen in Bruchsal und Umgebung den Frühling im Februar

Das warme Wetter des Wochenendes hat viele Menschen in der Region glücklich gemacht. Spaziergänger und Hobbygärtner erzählen von ihren sonnigen Erlebnissen.

Thomas Biesenberger aus Philippsburg machte es sich mit Klappstuhl und Frau am Rhein bequem. Foto: Werner Schmidhuber

Frühlingshafte Temperaturen haben in der Region wohl Tausende von Menschen ins Freie gelockt. Trotz Corona-Einschränkungen boten sich bei einem traumhaften Wochenend-Wetter vielfältige Möglichkeiten: Gartenbesitzer und Naturliebhaber saßen draußen, tranken Kaffee bei 16 Grad, weihten den Liegestuhl ein, warfen den Grill an.

Auf den geputzten fahrbaren Untersatz schwangen sich Marion und Dieter Bastel aus dem Ortsteil Waghäusel. Ihre gut zweistündige Sonntagstour führte „zur Eingewöhnung“ über die alte B36 an den Erlichsee. Nächstes Mal sei Speyer an der Reihe.

Zu Fuß steuerten Cornelia Mahl aus Waghäusel und Wioletta Schrader aus Ubstadt-Weiher mit ihren Kindern den Vogelpark Kirrlach an. Dass die Anlage immer noch wegen Corona geschlossen bleiben muss, enttäuschte die kleinen Tierfreunde.

Immerhin konnten sie am Samstag das fleißige Arbeitsteam beobachten, das den Eingangsbereich mit neuen Pflanzen verschönerte und die Fassade mit lustigen Figuren aufwertete. Vom österreichischen Künstler bekamen sie sogar Malunterweisungen. Eine ausgedehnte Gassi-Runde drehte „Vogelparkmutter“ Claudia Fessler.

Heimatvereinsvorsitzender Roland Liebl nutzte das Wetter, um Erkundungen auf der Gemarkung vorzunehmen, Recherchen über die Entstehung Kirrlachs anzustellen und uralte Lachen und Wege zu erforschen. Fit - einmal in anderer Form – hielt sich die Inhaberin des gleichnamigen Fitnessstudios, Andrea Belle, die mit ihrem Mann durch Naturschutzgebiet Wagbachniederung wanderte.

Thomas Biesenberger aus Philippsburg hielt‘s nicht mehr zuhause aus. Kurzerhand packte er seine Siebensachen ins Auto, einschließlich Klappstühle und Proviant, und fuhr ans Rheinufer. Dort wickelte sich der Oberschützenmeister mit seiner Frau in Decken, genoss die Sonnenstrahlen und beobachtete außerhalb seiner Schlafzeiten die vorbeifahrenden Schiffe.

Start der Eissaison in Wiesental

Nicht am Sonntag, dafür aber am Samstag wuhlte Karl-Heinz Käpplein im Garten. Der langjährige Sängerbund-Vorstand suchte statt stimmlicher Herausforderungen jetzt die körperlichen. Viel Arbeit stand auch bei der Realschul-Rektorin Silvia Langhans auf dem Programm: Am Samstag ging‘s in den Oberhäuser Schrebergarten, wo sie Schaukel und Trampolin für die Kinder aufbaute.

Eine Premiere gab’s in Wiesental: Beim frisch geöffneten „Sarde“ bekam die kleine Lene ihr erstes Eis, das sie bei traumhaftem Wetter schlecken konnte.

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