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Edles Gemüse

Bruchsal ist bei der Vermarktung weiter die Spargelhauptstadt

Ständig 12 Grad herrschen in der großen Halle der OGA in Bruchsal. Dort gehen täglich bis zu 50.000 Kilogramm Spargel rein oder raus. Es ist schließlich der größte Erzeugermarkt Süddeutschlands. Die meisten Stangen in Bruchsal kommen aber nicht aus Baden-Württemberg.

Spargel satt kommt täglich in die große Halle der OGA Bruchsal. Geschäftsführer Hans Lehar muss trotzdem in diesem Jahr mit geringeren Erntemengen wirtschaften. Von der schon kühlen Eingangshalle bringt Bogdan Valenciuc das edle Gemüse mit dem Gabelstapler in Kühlhäuser mit Temperatur von einem Grad. Foto: Martin Heintzen

Viel Verkehr herrscht in der großen Halle der OGA Bruchsal. Seinen gelben Gabelstapler steuert Bogdan Valenciuc aber sicher durch die etwas anderen Spargelfelder. Einige dieser „Flurförderfahrzeuge“ ziehen ihre Bahn in zwei großen und vielen kleinen „Straßen“. Dazwischen türmt sich der Spargel.

Zwölf oder noch mehr Kisten des Gemüses bilden Hochbauten auf Paletten. Rote Markierungsschilder zeigen an: Hier steht eingelieferte Ware aus Hessen. „Traditionsgemäß kommt viel unseres Spargels aus Südhessen, aus dem dortigen Ried. Baden-Württemberg steht überhaupt nur auf Platz fünf der Rangliste beim Spargelanbau Deutschlands“, sagt Hans Lehar.

Der geschäftsführende Vorstand der Obst- und Gemüse-Absatzgenossenschaft Nordbaden (OGA) in Bruchsal hat außerdem Landwirte in Niedersachsen oder Rheinland-Pfalz unter seinen KundLieferanten. Auch in Durmersheim, Waghäusel, Kraichtal oder Hockenheim wächst das traditionell über Bruchsal vermarktete Top-Produkt.

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