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Kind aus der vierten Klasse infiziert

Coronafall an der Grundschule Stettfeld in Ubstadt-Weiher

Ein Kind, das die Grundschule Stettfeld in der Gemeinde Ubstadt-Weiher besucht, wurde positiv auf Corona getestet. Eine vierte Klasse und dort unterrichtende Lehrer haben eine Quarantäne antreten müssen.

17 Kinder nach Hause geschickt: An der Grundschule Stettfeld wurde die Jungen und Mädchen der vierten Klasse in zweiwöchige Quarantäne geschickt, nachdem ein Kind positiv auf Corona gestestet wurde. Foto: Petra Steinmann-Plücker

An der Grundschule von Stettfeld in der Gemeinde Ubstadt-Weiher im Landkreis Karlsruhe sind die 17 Kinder der vierten Klasse ebenso in zweiwöchige Quarantäne geschickt worden wie deren zwei Lehrer. Das Gesundheitsamt Karlsruhe hat das verfügt, nachdem ein Kind ebenso positiv auf Covid-19 getestet wurde wie ein paar Tage zuvor sein Vater. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit.

Den Mitschülern und Lehrkräften wurden Corona-Tests empfohlen. Bis Mittwoch wurden laut Gesundheitsamt keine weiteren Ansteckungen bekannt. Eine weitere Folge der verordneten Quarantäne bis 3. Oktober: Die für Sonntag geplante, nachgeholte Erstkommunion in Stettfeld wurde abgesagt.

Nachgeholte Kommunion wird erneut abgesagt

Neun katholische Kinder aus der vierten Klasse hätten in der Marcelluskirche die Erstkommunion empfangen sollen. Üblicherweise wird das Fest mit Drittklässlern an einem Sonntag nach Ostern gefeiert. Die Grundschule Stettfeld ist die kleinste in der Gemeinde Ubstadt-Weiher mit vier Ortsteilen. Stettfeld hat rund 2.200 Einwohner, in der Grundschule gibt es jede Klasse einmal.

„Die Klassen eins bis drei können weiter von den verbleibenden Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden, die beiden betroffenen Lehrkräfte waren ausschließlich für die vierte Klasse da“, sagte Ubstadt-Weihers Bürgermeister Tony Löffler den BNN. Die Kinder in Quarantäne werden beispielsweise über E-Mail weiterhin mit dem vorgesehenen Stoff und Aufgaben aus dem Lehrplan versorgt.

Die beiden Pädagoginnen in Quarantäne arbeiten von zu Hause aus und auch die Schulverwaltung sei gewährleistet. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass allein die Gemeinde die Information eines solchen Falles herausgeben darf und sofort das umsetzt, was das Gesundheitsamt empfiehlt. Am Dienstag erfuhren Eltern und Kinder von der Quarantäne.

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