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An Leukämie erkrankt

Hilferuf vom Rathaus Ubstadt-Weiher: Mitarbeiter braucht Stammzellenspende

Angelo C. hat Leukämie und braucht einen Stammzellenspender. Sein Arbeitgeber, das Rathaus Ubstadt-Weiher, will helfen und geht jetzt mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit.

Eine Mitarbeiterin im DKMS Life Science Lab, im ehemaligen Gebäude der Dresdner Bundesbank, arbeitet an der Einsortierung der medizinischen Wattestäbchen mit Zellen der Wangenschleimhaut für den Typisierungsprozess der DNA. Seit 2015 findet jährlich am 19. September der internationale Tag der Knochenmarkspende statt. Weltweit wird über die Notwendigkeit einer Stammzellspende im Kampf gegen Leukämie informiert. Die Stiftung Aktion Knochenmarkspende Bayern ruft an diesem Tag bayernweit zur Registrierung als Stammzellspender auf. +++ dpa-Bildfunk +++
Online kann sich jeder bei der DKMS als Stammzellenspender registrieren lassen, darum bitten Familie und Kollegen von Angelo C. aus Ubstadt-Weiher. Foto: Robert Michae/dpa

Große Betroffenheit herrscht bei Bürgermeister Tony Löffler und allen Mitarbeitenden im Rathaus Ubstadt: Ihr Kollege Angelo C. ist an Leukämie erkrankt. Leukämie kennen viele auch als Blutkrebs. Angelo leide unter einer aggressiven Form, teilte die Verwaltung mit. In vielen Fällen sind Erkrankte auf eine Stammzellenspende angewiesen. So auch der Rathausmitarbeiter.

Seine Frau und seine beiden Kinder wie auch seine Kolleginnen und Kollegen hoffen, dass schnellstmöglich ein Spender gefunden wird. Sie verweisen auf die Arbeit der DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei). „Hier bitten wir um Ihre Hilfe“, heißt es in der Mitteilung.

Mitarbeiter an Leukämie erkrankt: Appell aus dem Rathaus von Ubstadt-Weiher

Online kann sich jeder bei der gemeinnützigen Organisation als Stammzellenspender registrieren lassen, darum bitten Familie und Kollegen. Wer sich registriert, bekommt per Post Materialien zur Entnahme von Zellproben.

Das funktioniert ähnlich wie bei einem Corona-Test. Mit einem Stäbchen macht man einen Abstrich im Mund, verpackt es und schickt es zurück an die DKMS. Dort werden dann die Gewebemerkmale des Kranken mit den eingesendeten Proben verglichen. Gibt es einen Treffer, wird die- oder derjenige kontaktiert und zur „Bestätigungstypisierung“ per Blutabnahme beim Hausarzt geschickt.

Zum Schluss heißt es in der Mitteilung: „Mit einer Stammzellenspende können Sie Leben retten. Bitte zögern Sie nicht und lassen Sie sich registrieren. Überzeugen Sie bitte auch Familienangehörige und Bekannte, sich bei der DKMS zu registrieren. Angelos Familie und die Gemeindeverwaltung dankt Ihnen von Herzen für Ihre Unterstützung.“

Registrierung bei der DKMS

Die Registrierung zur Stammzellenspende ist ganz einfach: Über den Link https://www.dkms.de/aktiv-werden/spender-werden können Sie sich bei der DKMS Ihr Registrierungsset bestellen.

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