Skip to main content

Druck soll erhöht werden

Vandalen richten große Schäden an Bruchsaler Schule an

Es sind kaputte Lichtkuppeln, eingeschlagene Fensterscheiben und zerstörte Heizkörper: An der Konrad-Adenauer-Schule in Bruchsal haben Unbekannte immense Schäden verursacht. Jetzt will die Stadt den Druck erhöhen.

Großbaustelle Konrad-Adenauer-Schule: Das Gebäude wird grundsaniert. Unbekannte haben in den vergangenen Monaten immer wieder große Schäden angerichtet. Foto: Martin Heintzen

Bruchsals Bürgermeister Andreas Glaser ist sauer: „Wir bauen etwas auf, und hinterher reißt es einer ein.“ Bei der vergangenen Gemeinderatssitzung sprudelt es plötzlich regelrecht aus ihm heraus. Es geht um Vandalismus an der Konrad-Adenauer-Schule in der Südstadt. Zuvor hatte Bruchsals Oberbürgermeisterin das Thema publik gemacht. Gerade seien zwölf neue Lichtkuppeln einfach zertreten worden.

Das ist kein Dummer-Jungen-Streich mehr.
Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick

„Wir werden dem nachgehen, das ist kein Dummer-Jungen-Streich mehr“, erklärt die OB. Mit Polizei, Schulleitung und der Jugendbehörde stehe man dazu im Austausch. Glaser zählt auf: Reifen wurden zerstochen, Scheiben von Containern und der Gymnastikhalle eingeschlagen, neue Sprechanlagen zerstört, Toiletten mit Klopapier verstopft, Heizkörper und Steckdosen beschädigt.

„Das ist nicht mehr hinnehmbar. Wir müssen den Druck erhöhen“, so der Bürgermeister. Stadtrat Heribert Schmitt von den Freien Wählern stimmte ein: Kameras installieren, Belohnung zur Ergreifung der Täter ausschreiben - „ruckzuck ist das erledigt“, so seine Forderung.

Schule wird grundlegend saniert

Die Konrad-Adenauer-Schule in der Südstadt wird gerade umfangreich generalsaniert. Die geplanten Kosten liegen bei zirka 5,3 Millionen Euro, der Landeszuschuss aus dem kommunalen Sanierungsfond Schulgebäude beträgt davon rund 1,7 Millionen Euro. Die Innenräume sollen bis Ende des Jahres fertig werden. Danach werden noch das Dach und die Außenanlagen bis voraussichtlich Ende 2021 saniert. Die Schäden des Vandalismus gehen mittlerweile in die Tausender.

nach oben Zurück zum Seitenanfang