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Barockes Schlösschen „befreit“ von Industriemonumenten

Abriss der Silos in Waghäusel geht in die dritte Woche

Einer der Zuckesilos Waghäusel ist fast vollständig platt gemacht. Besucher haben bald ganz freie Sicht auf das barocke Schlösschen Eremitage und die barocken Kavaliershäuser. Vielfältig genutzt sind die Räume dort.

Die Eremitage auf Augenhöhe mit dem Rest eines Silos: In Waghäusel ist einer der frühren Zuckersilos fast vollständig plattgemacht. Beim zweiten Turm geht es noch an die Reste der äußeren Hülle und des inneren Silos. Foto: Martin Heintzen

In die dritte Woche geht der Abriss der Zuckersilos in Waghäusel. Einer der Türme ist fast schon vollständig von Abrissbirne und Betonzange niedergemacht. Am zweiten arbeitet die Firma AWR Abbruch noch an der äußeren Betonhülle sowie dem inneren Silo. Die Vorbereitung des eigentlichen Abrisses läuft bereits seit Mai.

Damals wurden die Silos eingerüstet, um die äußere Styroporhülle abzuschälen. Für das Spezialunternehmen handelt es sich in Waghäusel um eine mittelgroße Aufgabe, sagte der Bauleiter. Ziel ist es, bis Januar das Gelände bei der Eremitage freigeräumt zu haben.

Gute Aussicht auf Schlösschen ohne einstige 50 Meter hohe Nachbarschaft

Bei schönem Wetter genossen viele Spaziergänger die neue und noch ungewohnte Ansicht des barocken Schlösschens Eremitage ohne die einstige graue 50 Meter hohe Nachbarschaft. Die Innenräume des Gebäudes mit einem Grundriss als Sechzehneck können für temporäre Ausstellungen genutzt werden.

Außerdem befindet sich drinnen ein Trauzimmer. Drei erhaltene barocke Kavaliershäuser, gehören mit zur Schlossanlage. In einem der Gebäude mit behutsam wiederhergestellten historischen Räumen hat eine Galerie ihr Domizil, ein Karikaturenmuseum ist im Aufbau.

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