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„Lieber Corona als Einsamkeit“

So gehen die Altenheime in Waghäusel und Philippsburg mit Corona um

Die Corona-Pandemie zwingt Altenheime zu Schutzmaßnahmen. Die sind für die Senioren oft unangenehm – so auch in Waghäusel und Philippsburg. Bewohner und Betreuer berichten, wie sie damit umgehen.

Das Altenheim der Awo in Wiesental. Das Coronavirus und die Schutzmaßnahmen bedeutet vor allem hier viel Aufwand und ungewohnte Umstände. Foto: Werner Schmidhuber

„Lieber leide ich unter Corona als unter Einsamkeit.“ Schnell ist der Satz dahergesagt, den ein erschütterter Angehöriger zitiert, doch stellt er keine Einzelmeinung dar. Die wochenlange Isolation in den ersten Corona-Monaten war für viele unerträglich. „Wir hoffen auf ein erträgliches Leben“, ist in den Altenheimen zu hören, etwa im Wiesentaler AWO-Seniorenzentrum am Hag und im Caritas-Seniorenhaus St. Franziskus in Philippsburg.

Die Altenheime verschärfen wieder die Besucher-Regeln. Fast täglich werden irgendwo Ausbrüche von Corona-Neuinfektionen gemeldet. Oft sind Alten- und Pflegeheime die Hotspots. Nicht so in Waghäusel und in Philippsburg. Dort wird versucht, mit sorgfältig abgestimmten Schutzmaßnahmen den Covid-19-Virus in Schach zu halten. Was auch geglückt ist. Seit März wurde noch kein Bewohner positiv getestet.

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