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Fall kommt vor Gericht

Zwei Männer müssen nach Gleisattacke in Waghäusel vor Gericht

Sie sollen einen 54-jährigen Mann heimtückisch vom Bahnsteig ins Gleis gestoßen haben. Die Attacke zweier Männer in Waghäusel vom Sommer 2020 wird jetzt vor Gericht verhandelt.

Tatort Bahnhof Waghäusel: Hier wurde am 28. Juli ein Mann vom Zug erfasst und schwer verletzt. Die mutmaßlichen Täter sitzen in Untersuchungshaft. Foto: Kurt Klumpp

Sie müssen sich wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten: Die beiden Brüder, die Ende Juli einen 54-jährigen Mann aus Karlsruhe am Bahnhof in Waghäusel vom Bahnsteig aufs Gleis gestoßen haben sollen.

Der eine der beiden soll der Täter gewesen sein, der andere muss sich vor Gericht wegen Beihilfe zum versuchten Mord verantworten, erklärt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber den BNN.

Ende März – der genaue Termin steht noch nicht fest – soll die Hauptverhandlung am Landgericht Karlsruhe eröffnet werden.

Brüder sitzen weiterhin in U-Haft

Den Brüdern unterstellt die Staatsanwaltschaft Heimtücke, da das Opfer wahrscheinlich wehrlos war und von hinten angegriffen wurde. Daher erklärt sich auch die Einordnung als versuchter Mord. Ob das Bestand haben wird, wird die Hauptverhandlung zeigen. Bis dahin werden die mutmaßlichen Täter weiterhin in Untersuchungshaft sitzen.

Über das Motiv der beiden gibt es noch keine Erkenntnisse. Sie sollen ihr Opfer am 28. Juli am Bahnsteig getroffen und ins Gleis gestoßen haben. Das Opfer hatte angegeben, ohne ersichtlichen Grund angegriffen worden zu sein. Der Mann wurde von einem herannahenden Zug erfasst, überlebte den Sturz aber schwer verletzt. Es folgte eine Großfahndung.

Auf die Spur der zunächst geflohenen mutmaßlichen Täter kam die Polizei dank Zeugenhinweisen. Die Brüder sind seit ihrer Festnahme in Haft. Ihnen droht nun eine mehrjährige Haftstrafe.

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