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Aus Initiative BeWegt entstaden

Wahl für den neuen Jugendgemeinderat in Forst startet im April

Organisation von Veranstaltungen einerseits, politische Akzente andererseits: Der künftige Jugendgemeinderat von Forst soll nach dem Willen der Initiatoren zweigleisig aktiv sein.

Aus dem Team Jugend BeWegt heraus entstand die Initiative zur Forster Jugendwahl Foto: Team Jugend BeWegt

Das Gremium, das im Zeitraum zwischen 12. und 30. April 2021 online gewählt werden kann, wird in der Gemeinde ein Novum sein. Das betont Christian Holzer, politischer Sprecher des Teams Jugend BeWegt, aus dem heraus das Engagement entstand: „Es geht darum, dem Team von Jugend BeWegt eine neuerliche und breitere Legitimation zu verschaffen.“

Entstanden war das Team von Jugend BeWegt Forst bereits 2015 aus einer Initiative der Jugendstiftung Baden-Württemberg und dem Landesjugendring Baden-Württemberg. Diese stellten damals Gelder bereit, um die Jugendbeteiligung in den baden-württembergischen Kommunen zu fördern.

Veränderung geschieht nicht durch Geisterhand, sondern durch das Engagement von Menschen.
Christian Holzer, politischer Sprecher des Teams Jugend BeWegt

Schließlich forderte eine 2015 vorgenommene Änderung der Gemeindeordnung eine stärkere politische Beteiligung junger Menschen auf kommunaler Ebene. „So entstand unser Projekt-Team, das später auch durch eine Wahl bei einer Jugendversammlung legitimiert wurde“, erklärt Holzer.

„Das Team hat in den Folgezeit tolle Arbeit geleistet: Es hat beispielsweise das Forster Streetfood Festival organisiert und sich auch sonst mit vielfältigen Ideen und Aktionen in das Gemeindegeschehen eingebracht. Die Jugendlichen bereichern seit Jahren das Forster Ferienprogramm, das Sommerfest des Jugendhauses oder wirken bei Aktionstagen zum Umweltschutz mit.“

Bereits im November 2020 stimmte der Forster Gemeinderat zu, in diesem Frühjahr eine Online-Jugendwahl zu organisieren. „Über diesen Entschluss haben wir uns sehr gefreut, denn er ermöglicht er es den Jugendlichen, ihren Meinungen mehr Gewicht zu verleihen“, erklärt Holzer. „Sie werden aktiver in die Kommunalpolitik eingebunden und können gemeinsam mit einer Stimme sprechen.“

Momentan laufe die Kandidatensuche für das zehnköpfige überparteiliche Gremium auf Hochtouren: „Veränderung geschieht nicht durch Geisterhand, sondern durch das Engagement von Menschen. Eine Kandidatur für das junge Gremium lohnt sich auf jeden Fall“. Dass der Jugendgemeinderat überparteilich agieren wird, sei ein sehr wichtiger Faktor, so Holzer: „Es ist ja gerade das Ziel, mit einer Stimme zu sprechen, möglichst viele Gruppen junger Menschen zu vertreten - da wären parteipolitische Ambitionen fehl am Platz.“

Alle Forster Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren, die an der Mitwirkung in diesem Gremium interessiert sind, können sich noch bis zum 19.03.2021 als Kandidat bzw. Kandidatin zur Wahl stellen. Hierzu muss lediglich ein Bewerbungsbogen ausgefüllt werden. Dieser kann von der Gemeindehomepage www.forst-baden.de heruntergeladen oder im Bürgerbüro der Gemeinde abgeholt werden. Wer konkretere Fragen hat oder sich generell unschlüssig ist, ob er kandidieren möchte, kann sich an Bernd Köhler, der bei der Gemeinde Forst für die Förderung der Jugendbeteiligung zuständig ist, wenden. Er informiert rund um die Jugendwahl und hilft gerne weiter.

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