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Themenjahr „Exotik, Faszination und Fantasie“

Wanderausstellung „Kakao und Schokolade“ kommt ins Bruchsaler Schloss

„Kakao und Schokolade“ bildet den Abschluss des Themenjahrs „Exotik, Faszination und Fantasie“. Die Schau stammt aus Nürnberg und soll vor allem Kinder und Jugendliche zum Mitmachen animieren.

Christina Ebel, die Leiterin der Schlossverwaltung Bruchsal, hat die Ausstellung „Kakao und Schokolade“ im Schloss Bruchsal nicht nur organisiert sondern sie führte auch vor, wie man Kakaobohnen zu Pulver zerreibt. Foto: Margrit Csiky

Mit der Ausstellung „Kakao und Schokolade“ setzen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg die Reihe der beliebten „Weihnachtsausstellungen“ für Familien im Schloss Bruchsal fort. Frank Krawczyk von den Staatlichen Schlösser und Gärten sagte: „Die Ausstellung ist der süße Abschluss des Themenjahrs ,Exotik, Faszination und Fantasie’.“

Es handelt sich dabei eigentlich um eine Wanderausstellung, die vom Nürnberger „Museum im Koffer“ für Kinder ab einem Alter von fünf Jahren konzipiert wurde. Gemäß dem Arbeitsprinzip dieses Museums werden Kinder ermuntert, mitzumachen, alles anzufassen und auszuprobieren.

Daher sind die verschiedenen Stationen im ersten Raum so angelegt, dass nicht nur Informationen über den Anbau und die Geschichte des Kakaos auf großen Stellwänden gezeigt werden, sondern dass die kleinen und großen Besucher selbst Hand anlegen können: In flachen Körben finden sich Kakaofrüchte zum Anfassen, fermentierten Kakaobohnen zum Probieren und Bänkchen, auf denen man die Bohnen zu Kakaopulver zerreiben und danach natürlich auch schmecken kann. Kurzum, die Besucher erwartet ein Gang durch das Thema Kakao, der alle Sinne anspricht.

Kinder und Jugendliche können selber Schokolade machen

Der zweite Saal ist als Schokoladen-Labor eingerichtet und richtet sich speziell an Kinder und Jugendliche. Auf den kleinen Tischchen finden sich bereits die notwendigen Rezepte, um Schokolade herzustellen. Bei Veranstaltungen des Begleitprogramms werden die Zutaten Kakaopulver, Kakaobutter, Zucker und Milchpulver in kleinen beheizten Gefäßen conchiert und anschließend in Silikonformen gegossen.

Im dritten Raum geht es vor allem um den Konsum von Kakao: Da erfährt man beispielsweise, wie man Kakao „strecken“ kann, was alles von den Schokoladenherstellern angegeben werden muss, wie man den Kakaoanbau nachhaltiger gestalten kann.

Christina Ebel, die Leiterin der Schlossverwaltung Bruchsal, bewährte sich dabei nicht nur als Organisatorin, die den Kontakt zum „Museum im Koffer“ und zu Ferrero Deutschland GmbH herstellte, sondern sie übernimmt auch die Aufgabe, durch die Ausstellung zu führen. Laura Baumann unterstützt sie dabei.

Die Ausstellung, die von 27. November bis 27. Februar geöffnet ist, wird durch ein Begleitprogramm für Kinder ergänzt. Jeden Sonntag, jeweils um 13 Uhr, können Kinder selbst Schokolade herstellen (Dauer zwei Stunden). Jeden Samstag und jeden Sonntag um 15 Uhr gibt es Führungen (Dauer 45 Minuten). Eine Rallye und ein Gewinnspiel runden das Mitmachprogramm ab.

Service

Weitere Informationen und Anmeldungen zum Begleitprogramm unter Telefon (07251) 742661 oder per E-Mail an info@schloss-bruchsal.de.

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