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Der letzte Weg

Wie ein Bestatter aus Stutensee in Zeiten von Corona arbeiten muss

Daniel Schütz hat ohnehin keinen fröhlichen Beruf. Doch wenn der Bestatter derzeit zu Corona-Toten gerufen wird, erntet er aufgrund seines Auftritts von den Hinterbliebenen besonders irritierte Blicke. Dabei lassen ihm die Gesetze kaum eine Wahl.

Am Sarg mit Warnhinweis: Daniel Schütz, Bestatter aus Stutensee mit Beratungsbüro auch in Bruchsal. Beim Transport eines Covid-Leichnams gilt es viele Vorkehrungen zu treffen: Von Schutzanzug bis Body-Bag gibt es viele Utensilien, die vorbereitet und eingepackt werden müssen. Foto: Irmgard Duttenhofer

„Es war surreal“, sagt der Mann aus Bruchsal, der binnen 14 Tagen sowohl seinen Vater als auch seine Mutter verloren hat. Beide starben nicht an, sondern mit dem Coronavirus.

Was ihn traumatisierte, war der Anblick der Bestatter, die den Leichnam abholten. „Sie waren angezogen, als wollten sie Sondermüll entsorgen“, berichtet er weiter.

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