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Entwarnung für die Fürst-Stirum-Klinik

Bruchsaler Klinik nimmt weiter Notfälle auf

Patienten aus dem Raum Bruchsal müssen nicht um ihre Versorgung durch das Krankenhaus fürchten. Die Fürst-Stirum-Klinik schickt lediglich Notfälle der Inneren Medizin vorerst nach Bretten.

Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal Foto: Martin Heintzen

Die Versorgung im Notfall ist nicht gefährdet. Dieses Zeichen setzt Alexanders Tsongas, Sprecher der RKH Kliniken, für den Landkreis Karlsruhe. „Es wird keiner weggeschickt.” Während der Kreistagssitzung am Donnerstag war zunächst die Sprache davon, die Notaufnahme der Fürst-Stirum-Klinik hätte geschlossen. Das allerdings sei missverständlich und zu relativieren, so Tsongas.

Demnach sei die Klinik lediglich bei der Rettungsdienstleitstelle abgemeldet. Und auch das betreffe nur Patienten, die auf die internistische Station aufgenommen werden müssten. „Dieser Vorgang ist nicht außergewöhnlich sondern alltäglich in Deutschland.” Der Rest der Notaufnahme befinde sich ganz normal in Betrieb.

Die Kapazitäten der betroffenen Station seien erreicht, erklärt Tsongas. Eine hohe Anzahl belegter Betten und fehlendes Personal aufgrund von Krankheitsausfällen brächten den Bereich der Inneren Medizin an seine Grenzen. „Daher wurde entschieden, diesen Teil von der Leitstelle abzumelden.” Dieser Schritt jedoch bedeute nur, dass Rettungsdienste mit entsprechenden Patienten nicht nach Bruchsal sondern direkt in eine nahegelegene Klinik gebracht würden.

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