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Aserbaidschan-Affäre

„Der Diktator und Olav Gutting?“ Bundestags-Kollege stellt kritische Fragen an Bruchsaler CDU-Abgeordneten

Der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Lothar Binding (SPD) verlangt von seinem Bruchsaler Kollegen Olav Gutting (CDU) Auskunft über dessen „regimefreundliche Aussagen“ über das autokratisch regierte Aserbaidschan. Eine kritische Pressemitteilung zieht er jedoch wieder zurück.

Fragen an nordbadischen Kollegen: Der Bundestagsabgeordnete Lothar Binding (SPD) will von Olav Gutting (CDU) Auskunft zur Aserbaidschan-Affäre. Foto: Kay Nietfeld /dpa

Die Fragen an Olav Gutting reißen nicht ab. Nach Medienberichten, die den Bundestagsabgeordneten aus dem Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen in Verbindung mit der Aserbaidschan-Affäre bringen, hat sich der Heidelberger SPD-Abgeordnete Lothar Binding in einem kritischen Schreiben an seinen CDU-Kollegen gewandt.

Binding will von Gutting wissen, warum dieser sich etwa im Sender „TV Berlin“ immer wieder positiv über den vom „Despoten Ilham Aliyev“ regierten Ölstaat geäußert habe – und ob dafür eventuell Geld geflossen sei. In einer am Freitag verbreiteten Pressemitteilung heißt es: Die „regimefreundlichen Aussagen von Gutting“ seien das eine, aber seine außergewöhnlich hohen Nebeneinkünfte fielen zusätzlich auf.

Auskunft verlangt Binding auch zur Lobby-Firma TEAS (The European Azerbaijan Society): „Die einzige Aufgabe der Agentur TEAS im politischen Berlin war, das Land Aserbaidschan als Opfer darzustellen“, so Binding. Dadurch habe Aserbaidschan von leidigen Berichten über Menschenrechtsverletzungen ablenken wollen.

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