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Mit Vorbereitung zufrieden

Die Bundesliga-Fußballerinnen der TSG Hoffenheim schielen in der Bundesliga erneut nach oben

Mit dem DFB-Pokalspiel in Weinberg starten die Fußballerinnen der TSG Hoffenheim in die neue Saison. Im Pokal und in der Bundesliga will das Team von Trainer Stephan Lerch hoch hinaus.

Cheftrainer Stephan Lerch peilt mit den Frauen der TSG Hoffenheim eine vordere Platzierung in der Bundesliga an.
Cheftrainer Stephan Lerch peilt mit den Frauen der TSG Hoffenheim eine vordere Platzierung in der Bundesliga an. Foto: Oliver Zimmermann/Imago Images

Auf eine verpatzte Generalprobe folgt in der Theaterwelt bekanntlich eine gute Vorstellung. Möglicherweise haben sich das auch die Bundesliga-Fußballerinnen der TSG Hoffenheim gedacht. Denn das letzte Testspiel vor der neuen Saison ging gegen den SC Freiburg 2:3 verloren.

An diesem Samstag (15 Uhr) geht es nun mit der Partie im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger SV Weinberg in das erste Pflichtspiel. Eine Woche später folgt der Auftakt in der Bundesliga gegen den MSV Duisburg (16. September).

„Wir freuen uns natürlich sehr, dass es wieder losgeht. Man hat in den vergangenen Tagen gemerkt, dass bei allen ein bisschen das Kribbeln vor dem Pflichtspielauftakt aufkommt“, sagt TSG-Trainer Stephan Lerch. Unterschätzen möchte er den Aufsteiger keinesfalls. „Es wird darum gehen, Lösungen zu finden und den Druck hochzuhalten“, sagt er. Schließlich sei der Finaleinzug im Pokalwettbewerb das Ziel.

Leonie Maier kehrt nach Deutschland zurück

Eine vordere Platzierung erhoffen sich die Verantwortlichen auch in der Bundesliga. In der vergangenen Saison verpassten die Badenerinnen mit Rang vier knapp die Champions League. Dass die TSG-Frauen erneut in Richtung Königsklasse schielen, ist kein Geheimnis.

Bereits in der vergangenen Saison hatte Lerch davon gesprochen, „nachhaltig den dritten Tabellenplatz in Angriff zu nehmen“. Er hatte im März die Frauen von Nadine Rolser übernommen, die interimsweise als Trainerin agierte, da Gabor Gallai im Dezember 2022 entlassen wurde.

Lerch weiß, wie sich Erfolge anfühlen. Mit den Frauen des VfL Wolfsburg gewann er dreimal die Meisterschaft und Pokal.

Im Kader hat sich einiges getan. Viel Erfahrung bringt Verteidigerin Leonie Maier mit, die vom FC Everton zurück nach Deutschland kehrt. In der 26-jährigen Spanierin Marta Cazalla kam eine weitere Abwehrspielerin vom Grasshopper Club aus Zürich.

Trotz ihrer 22 Jahren bringt auch Lisa Doorn ordentlich Erfahrung mit sich. Für Ajax Amsterdam lief sie bereits in 91 Partien auf. Zudem kamen die 19 Jahre alte Jill Janssens (OH Leuven) und leihweise die 18-jährige Österreicherin Chiara D`Angelo (St. Pölten).

Mara Alber und Mathilde Janzen wurden aus der U20 hochgezogen. „Die Neuzugänge haben sich sehr gut eingelebt“, lobte Lerch nach der Vorbereitung.

Luana Bühler geht nach fünf Jahren

Dagegen hat die Schweizerin Luana Bühler die TSG nach fünf Jahren in Richtung Tottenham Hotspur verlassen. Auch Tine de Caigny (RSC Anderlecht), Nationalspielerin Chantal Hagel (VfL Wolfsburg), Katharina Naschenweng (FC Bayern München) und Linette Hofmann (Tennessee) gingen von Bord.

Vorerst verzichten muss Lerch auf Isabella Hartig (Knieprobleme) und Julia Hickelsberger (Muskelverletzung). Torhüterin Lina von Schrader kehrt nach ihrer Handverletzung langsam in den Trainingsbetrieb zurück. Lisann Kaut befindet sich nach einem Infekt noch im Aufbau.

Stephan Lerch mit Vorbereitung zufrieden

Insgesamt zeigt sich der TSG-Trainer mit der Vorbereitung zufrieden. „Positiv ist auf jeden Fall, dass jede einzelne Spielerin bis zum heutigen Tag voll durchgezogen hat. Es war ordentlich Feuer drin“, sagt er.

Weiter lobt Lerch auch die Breite des Kaders, da in den Testspielen ersichtlich war, dass trotz vieler Wechsel das Niveau nicht gelitten hat. Während er insbesondere die Offensive positiv hervorhebt, müsse im Defensivbereich noch an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden.

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