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Krankheitsausfälle führen zu Personalmangel

Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal schließt Notaufnahme für eine Woche

Notfälle im Raum Bruchsal müssen für etwa eine Woche auf die Rechbergklinik Bretten ausweichen. Die Fürst-Stirum-Klinik reagiert auf den aktuellen Personalmangel und schließt vorerst seine Notaufnahme.

Kurzfristige aber drastische Entscheidung: Die Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal, die Teil des Verbunds der RKH Klinken des Landkreises Karlsruhe ist, schließt für voraussichtlich eine Woche ihre Notaufnahme. Patienten werden nach Bretten in die Rechbergklinik geleitet.
Kurzfristige aber drastische Entscheidung: Die Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal, die Teil des Verbunds der RKH Klinken des Landkreises Karlsruhe ist, schließt für voraussichtlich eine Woche ihre Notaufnahme. Patienten werden nach Bretten in die Rechbergklinik geleitet. Foto: Gustavo Alabiso

Die Notfallaufnahme der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal, die dem Verbund der RKH Kliniken des Landkreises Karlsruhe angehört, wurde am Donnerstagmittag vorerst geschlossen. Das teilten Susanne Stalder, Regionaldirektorin der RKH Kliniken Bretten und Bruchsal, und Landrat Christoph Schnaudigel während der Sitzung des Kreistags mit.

Der Grund für diesen drastischen Schritt seien Krankheitsausfälle und ein daraus entstandener Personalmangel im Haus. Stalder betonte, dass diese Entscheidung nicht durch Corona bedingt sei. „Wir rechnen derzeit damit, dass die Situation und damit auch die Schließung eine Woche anhalten”, sagt Stalder.

Notfall-Patienten haben weiterhin die Möglichkeit, die Notaufnahme der zum RKH-Verbund zugehörigen Rechbergklinik in Bretten aufzusuchen. „Wir versuchen, den Betrieb und somit die Versorgung der Patienten über diesen Zusammenschluss der beiden Kliniken aufrechtzuerhalten”, erklärt Stalder. Patienten aus Bruchsal würden etwa nach Bretten umgeleitet.

Man setze auf die Zusammenarbeit zwischen den beiden RKH-Standorten und hoffe, eine baldige Lösung für das Problem zu finden.

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