KSC-Inside

Zurück auf dem Platz

KSC-Ersatzkeeeper Sven Müller trainiert wieder

Der ein oder andere Kiebitz musste beim KSC-Training zwei Mal hinschauen, wer der vierte Torwart war, der mit den Drittliga-Profis auf den Trainingsplatz lief. Sven Müller war es, der erstmals – nach längerer Verletzungspause –  wieder auf dem Platz mitwirkte.

Im März ereilte KSC-Ersatztorwart Sven Müller die bittere Diagnose: Bandscheibenvorfall. Die Befürchtungen waren groß, dass die Saison für den 23-Jährigen gelaufen sein könnte. Der Karlsruher SC reagierte und zog U19-Schlussmann Edmond Kaiser hoch in den Profikader.

Nun kehrte Müller überraschend früh zurück. Der 1,90 Meter-Mann absolvierte das Aufwärmen mit seinen Kollegen und ging dann mit Athletik-Trainer Florian Böckler zur separaten Einheit. Am Mittwochmorgen strahlte Müller mit der Sonne um die Wette. „Die Behandlung in Köln war erfolgreich“, erklärte er und versicherte, dass es sehr gut vorangehe – schneller als manch einer erwartet hatte.

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Not macht erfinderisch

Wegen Rostgefahr – KSC bewässert mit dem Feuerwehrschlauch

Mit einem großen Feuerwehrschlauch bewaffnet, machte sich KSC-Greenkeeper Cafer Aydogan am Dienstag auf dem Rasen des Jugendstadions des Karlsruher SC an die Bewässerungs-Arbeit, was den ein oder anderen Spaziergänger interessiert stehen bleiben ließ.

Kein Brand oder Notfall, sondern eisenhaltiges Grundwasser sind dafür verantwortlich, dass der Rasen des neuen Nachwuchsstadions nicht mit der eingebauten Bewässerungsanlage bewässert werden kann.

Die übrigen Trainingsplätze zeigen deutlich, was das eisenhaltige Wasser ausmacht: rostige Zäune, Türen – überall wo das Wasser hinspritzt, entsteht Rost. Der neu verlegte Rasen soll jedoch nicht gleich geschädigt werden und so greift man nun auf Handarbeit zurück.

So muss der KSC-Greenkeeper den schweren Feuerwehrschlauch an eine „eisenfreie“ Wasserquelle anschließen, um per Hand den Rasen zu bewässern, damit die Jugend darauf spielen kann oder wie am Dienstagmittag die Drittligaprofis ihr Training darauf absolvieren können.
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Enttäuschung nach Remis

KSC beschäftigt sich nicht mit Tabellen-Szenarien

Katerstimmung bei den KSC-Profis nach dem 0:0-Unentschieden bei den Würzburger Kickers. Kapitän David Pisot sprach von „einer Enttäuschung“, dass die Badener keine drei Punkte mitnehmen konnten.

„Wir haben unheimlich viel investiert und ich denke, dass wir auch als Sieger hätten vom Platz gehen müssen. Wir haben aber das Tor leider nicht gemacht und müssen so mit dem Punkt leben“, resümierte Pisot. Vorwürfe müsse sich die Mannschaft aber nicht machen. „Es war ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns. Wir haben alles investiert und bis zur letzten Minute alles probiert“, sagte der 31-Jährige. Dass Würzburg dadurch zu Chancen kam, sei klar. Zumal die Gastgeber auch sehr gut verteidigt hatten.

Mit einem Punkt Vorsprung steht der KSC nun wieder auf Platz zwei, könnte am Samstag gegen den SV Meppen im Wildpark (14 Uhr, live im BNN-Ticker) und einer Niederlage gegen die Niedersachsen wieder vom direkten Aufstiegsrang rutschen – Siege von Wiesbaden (in Jena) und Halle (gegen 1860 München) vorausgesetzt. Im Vergleich mit den Hallensern hat der KSC das bessere Torverhältnis. Gegen die Hessen sind die Badener nicht nur in dieser Kategorie schlechter. Auch beide Spiele in der Saison (2:5-Niederlage zu Hause  und 0:2-Pleite in Wiesbaden) wurden verloren.

Pisot spielt das herunter:  „Das sind Szenarien, mit denen beschäftigen wir uns gar nicht. Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Wir haben alles in der eigenen Hand“,  erklärt der Kapitän und ergänzt, dass sich die Mannschaft auf sich selbst konzentrieren werde. Auch wenn die Verfolger Wiesbaden und Halle mit den Hufen scharren.

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Mit Camoglu und Stiefler?

KSC-Abschlusstraining mit Aufklärungsarbeit

Dass die Dritte Liga nicht gerade im Blickfeld der Fußballnation steht, spürten die Trainings-Kiebitze bei der Abschlusseinheit des Karlsruher SC am Sonntagmittag vor dem Spiel bei den Würzburger Kickers (Live-Ticker bei bnn.de ab 19 Uhr.

„Können Sie mir sagen, was das für eine Mannschaft ist“, fragte eine zufällig beim Training des KSC hinzugekommene Gruppe junger Spaziergänger.  Die KSC-Fans erklärten, dass es sich um die Profis des badischen Traditionsvereins handle, die gerade um den Aufstieg in die Zweite Liga spielen würden.

Auf dem Rasen im Jugendstadion bekamen die Kicker und das Trainerteam um Alois Schwartz von der Unwissenheit nichts mit. Sie übten gerade Varianten im Angriffs- und Umschaltspiel, sowie Standards. Wieder mit von der Partie war selbstverständlich Daniel Gordon, der seine Gelbsperre abgesessen hatte.

Über weite Teile der Einheit stand – statt Christoph Kobald – wieder Manuel Stiefler auf der Sechs, während Burak Camoglu über außen kam. Um 19 Uhr wird sich heute in Würzburg zeigen, ob der KSC den nächsten Schritt in Richtung „öffentlichkeitswirksamere“ Liga zwei machen kann.

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Schmerzlich vermisst

Sorge um KSC-Stammkeeper Uphoff endet in großem Applaus

„Oh je, wer steht dann am Montag im Tor gegen Würzburg?“ Dies war eine der Fragen, die beim Training des Karlsruher SC am Samstagvormittag aufkamen. Denn KSC-Stammtorhüter Benjamin Uphoff fehlte. Während die Feldspieler eine Art Fußball-Baseball spielten, trainierte Torwarttrainer Kai Rabe nur mit Mario Schragl. Edmond Kaiser tritt mit der U19 am heutigen Samstag gegen Mainz an.

Ist Uphoff verletzt oder krank? Die Befürchtungen der Fans wurden noch davon befeuert, dass Physiotherapeut Morris Truntschka während der Einheit telefonierte und dann zu KSC-Cheftrainer Alois Schwartz auf den Platz lief, um ihm etwas mitzuteilen.

Nach rund einer Stunde gab es dann jedoch die Entwarnung, die mit tosendem Applaus der Profimannschaft angekündigt wurde: Benjamin Uphoff sprintete aus der Kabine zum Trainingsplatz und wurde begeistert klatschend von seinen Kollegen begrüßt.

„Ich hab verschlafen“, rief er den Fans schmunzelnd und anscheinend leicht verlegen zu. Die Anhänger wie auch die Profis waren ihm nicht böse. Vielmehr waren sie erleichtert, dass Uphoff am Montagabend den Kasten hüten kann.

 

 

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Schweigender Fan-Protest

KSC-Geschäftsführung spricht sich gegen Montagsspiele aus

Am kommenden Montag (19 Uhr) tritt der Karlsruher SC zum Drittliga-Spiel bei den Würzburger Kickers an. Ein Termin, der den Groll der KSC-Fans gegen den DFB weiter anwachsen lässt. So hat die zu jedem Auswärtsspiel fahrende Fan-Gruppierung Ultra1894 beschlossen, in Würzburg gegen die Anstoßzeit zu protestieren – schweigend.

„Kein organisierter Support bedeutet, dass wir das Spiel über keine Gesänge anstimmen werden, dass wir auf Fahnen aller Art verzichten und keine Vorsänger oder Trommeln zum Einsatz kommen. Das heißt aber nicht, dass es nach einer Torchance keine kurze Anfeuerung geben wird. Und natürlich werden wir auch Tore frenetisch bejubeln, sofern uns unsere Mannschaft welche beschert!“, erklären die Ultras auf ihrer Homepage.

Protestaktionen von Anhängern aus allen Profiligen hatten dazu geführt, dass die ungeliebten Montagsspiele in der Ersten und Zweiten Liga vom DFL nicht mehr ausgeschrieben werden. Der DFB, der für die Dritte Liga zuständig ist, hält bisher daran fest.

Auch bei den Verantwortlichen des KSC hat man Verständnis für den Ärger der Fans. „Auch in der Dritten Liga beim DFB gibt es Diskussionen“, erklärte Geschäftsführer Michael Becker, dass über eine Abschaffung gesprochen werde.

„Unser Standpunkt ist ganz klar, dass wir uns dagegen aussprechen werden“, sagte Becker den Fans beim Fan-Abend seine Unterstützung gegen die ungeliebte Spielansetzung zu.

Dass die KSC-Profis die Unterstützung auch am Montagabend benötige, wissen die Fans. „Uns ist natürlich bewusst, dass unsere Mannschaft in der aktuellen Situation gerade auswärts die Unterstützung braucht. Aber wir wollen und müssen unseren Beitrag leisten, damit die Zukunft aller aktiven Fußballfans eine bessere wird“, schildern die aktiven Fans ihre Beweggründe.

 

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Verletzt vom Feld

KSC-Sturm in Gefahr? Anton Fink bricht Training ab

Das Training des Karlsruher SC am Mittwochmorgen neigte sich schon dem Ende zu, als KSC-Stürmer Anton Fink den Ball erobern wollte. Sein Gegenüber Marvin Pourie behauptete das Leder, Finks Ausfallschritt hatte jedoch Folgen.

Der KSC-Profi hielt sich mit schmerzverzerrtem Gesicht die Leiste. Die Schmerzen waren zu groß, Fink brach das Training ab.

Mit Physiotherapeutin Julia Bohn verließ er – sich noch immer die schmerzhafte Stelle haltend – das Trainingsgelände und ging in die Kabine.

Ob ein Einsatz gegen Würzburg gefährdet ist, wird sich zeigen.

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Aus dem Wildpark

Kurioses KSC-Training

Der Karlsruher SC muss erst am kommenden Montag (19 Uhr) bei den Würzburger Kickers zum Drittliga-Pflichtspiel antreten. So war für die KSC-Profis am Dienstag Zeit für eine etwas andere Form des Trainings. Dabei bekamen die Fans etwas zu Lachen. Und auch den Spielern gefielen die alternativen Übungsmethoden.

KSC-Athletiktrainer Florian Böckler hatte mit Stangen, Hütchen und Freistoß-Puppen, mit denen sonst Standards geübt werden, zwei kleine Parcours aufgebaut. Die Spieler mussten dann in Fünfer-Gruppen gegeneinander antreten.

Immer zwei Fußballer setzten sich einen farbigen Kegel auf den Kopf. Dann mussten die beiden im Duell eine abgezeichnete Strecke absolvieren – die Hindernisse mussten über- oder unterquert werden.

Die weiteren Wettkämpfe: Eierlaufen mit einem Tennisball, Slalom und Sprint über eine Strecke. Die anderen Gruppen gingen auf dem Kleinfeld ihrer Hauptbeschäftigung nach, dem Fußball. Sowohl die Mannschaft als auch die Anhänger am Zaun des Trainingsgeländes hatten sichtlich Spaß dabei.

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Auswärtsspiel in München

Begrenztes Ticketkontingent ärgert KSC-Fans

Das Auswärtsspiel des Karlsruher SC bei 1860 München (32. Spieltag/27. April) ist eine beliebte Partie bei den KSC-Fans. Die Reise in die bayrische Landeshauptstadt ist auch deshalb noch reizvoller, da die „Sechziger“ ihre Spiele im traditionsreichen Gründwalder Stadion austragen. So war der Ansturm auf die Auswärts-Tickets am Freitagmorgen groß. Erfolg hatten jedoch nur wenige Fans. Ärger machte sich breit.

Zwei Tickets pro Person gab es vor Ort im Wildpark. Dort jedoch kamen – so die Vermutung eines Fans, der vor dem Fanshop stand – lediglich rund „15 anstehende Fans“ zum Zuge. Auch online scheint es Probleme gegeben zu haben, berichten die Anhänger der Blau-Weißen.

Immer wieder sollen sie aus dem Online-Ticket-System geflogen sein, schildern die Anhänger ihren Frust. Viel Zeit, um Tickets abzustauben, hatte sie nicht, denn nach rund 20 Minuten meldete der Verein, dass das Gästekontingent für das Spiel ausverkauft sei.

„Uns stand leider nur ein begrenztes Ticketkontingent zur Verfügung. Von den knapp 1.500 Karten waren 930 Stehplatzkarten für den Sonderzug von ULTRA1894 und Supporters reserviert“, erklärt KSC-Geschäftsführer Michael Becker auf BNN-Anfrage.

Die restlichen 570 Karten gingen dann in den freien Verkauf im Fanshop und online. „Der Ansturm war so groß, dass die Tickets innerhalb kürzester Zeit weg waren. Auch wenn leider einige Fans leer ausgegangen sind, die große Unterstützung unserer Fans beim TSV 1860 München freut uns natürlich sehr.“ Technische Probleme, wie von den Fans geschildert, habe es laut KSC keine gegeben.

 

 

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„Immer große Ziele setzen“

Drittplatzierter KSC vermeidet für die letzten sieben Spiele den Blick auf die Tabelle

„Man soll sich immer große Ziele setzen“, hatte Oliver Kreuzer, Sportdirektor des Karlsruher SC, in der Halbzeitpause des Gastspiels bei Wehen Wiesbaden bekräftigt. Der Karlsruher Drittligist wolle nicht den zweiten Platz – den der KSC zu diesem Zeitpunkt noch innehatte – anstreben, sondern die Meisterschaft.

Nach der Niederlage gegen Wiesbaden und dem Abrutschen auf Platz drei vermeiden die KSC-Profis aber den Blick auf das Tableau. „Wir schauen aktuell nicht auf die Tabelle. Das bringt nicht viel. Es sind noch sieben Spiele zu spielen und die wollen wir möglichst erfolgreich gestalten“, erklärt Stürmer Anton Fink.

Fink hatte eine „relativ ordentliche“ erste Halbzeit seiner Mannschaft gegen Wiesbaden gesehen. Nachdem der KSC es aber verpasst hatte, in Führung zu gehen, kassierten die Badener nach einem „nicht ganz optimal verteidigten“ Eckball den Gegentreffer. „Wenn du dort (in Wiesbaden, Anmerkung der Redaktion) zurück liegst, wird es ganz schwer“, sagt Fink.

Die 0:2-Pleite gilt es nun abzuhaken. Am Samstag kommt die Spielvereinigung Unterhaching in den Wildpark und will die Heimschwäche des KSC ausnutzen. Wenn es nach Fink geht, bleiben die Punkte aber im Wildpark. „Wir wollen einfach gewinnen, egal wie“, stellt Fink klar.

 

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„Am Ende wird abgerechnet“

KSC bleibt trotz Abrutschen auf Relegationsplatz positiv

Die KSC-Fans, die am Montagmorgen das Training ihrer Mannschaft nach der Pleite in Wiesbaden sahen, vermissten Coach Alois Schwartz. Der Trainer des Karlsruher SC war mit Sportdirektor Oliver Kreuzer in der Kabine geblieben. Es gab wohl Redebedarf. Schließlich hatte der KSC in Wiesbaden Platz zwei abgegeben.

Auf dem Rasen hatte derweil Co-Trainer Dimitrios Moutas die Ersatzspieler unter seinen Fittichen, während die Mannschaft, die in Wehen gespielt hatte, ausradelte.

„Bloß nicht wieder Relegation“, sagte so mancher Fan der Badener kopfschüttelnd und erinnerte sich an den verpassten Aufstieg in die Bundesliga. Auch die Niederlage gegen Aue in der vergangenen Saison und der Nichtaufstieg in die zweite Liga sind den Fans noch sehr präsent.

„Nach wie vor ist alles drin“, erklärt indes KSC-Innenverteidiger Daniel Gordon – trotz des Abrutschens auf Platz drei. „Prinzipiell haben wir ein ordentliches Auswärtsspiel hingekriegt, aber am Ende zählen die Punkte.“

Daher seien die KSC-Profis natürlich enttäuscht. „Wir müssen die Tore schießen. Wir hatten drei, vier gute Möglichkeiten und machen sie nicht.“

Gordon, der gegen Unterhaching am Samstag seine Gelbsperre absitzen muss, gibt zu Bedenken: Auch in der Hinrunde habe der KSC ähnlich gespielt und dann eine positive Serie gestartet. „Wir glauben an uns und bleiben positiv. Am Ende wird abgerechnet.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mit Marc Lorenz

KSC schießt sich für Wiesbaden warm

Torschusstraining und Freistöße standen am Ende der Trainingseinheit am Freitag für die Profis des Karlsruher SC auf der Tagesordnung. Im Tor standen dabei die KSC-Keeper Benjamin Uphoff und Mario Schragl.

Zuvor übte die voraussichtliche Startelf für das wichtige Sonntagsspiel gegen Wiesbaden das Angriffsspiel. Mit von der Partie war dabei wieder Marc Lorenz, der seine Gelbsperre abgesessen hatte. Dafür kehrte Sercan Sarerer wieder zurück ins zweite Glied.

Der angeschlagene Jannis Hanek trainierte derweil lediglich mit Florian Böckler. Christoph Kobald verteidigte dagegen seinen Platz gegen Alexander Groiß, als die Angriffe auf das Tor von Mario Schragl liefen.

Dass dieser am Sonntag gegen Wehen Wiesbaden erneut nicht als Ersatzkeeper auf der Bank sitzen wird, ist wahrscheinlich. Edmond Kaiser, der am Freitagabend mit der U19 gegen Hoffenheim auflief, hat aufgrund der U23-Deutschregelung die besseren Karten.

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bfv-Pokalhalbfinale

Titelverteidiger KSC ohne Pourié nach Mannheim?

Der Drittliga-Toptorschütze des Karlsruher SC Marvin Pourié ließ sich am Dienstagnachmittag ein ums andere Mal von KSC-Co-Trainer Dimitrios Moutas die Vorlage in den Strafraum servieren und zielte dann auf das von Ersatzkeeper Edmond Kaiser gehütete Tor. Torschusstraining stand für ihn auf dem Plan.

Für die übrigen Karlsruher Fußball-Profis stand in der Nachmittagseinheit am Dienstag das Halbfinale im bfv-Pokal gegen Verbandsligist VfB Gartenstadt im Vordergrund. (Ab 18.30 Uhr live bei uns im Ticker).

Aufstellung, Taktik sowie die Vorbereitung auf den Gegner aus Mannheim waren für die Blau-Weißen angesagt. Denn am Mittwoch will der aktuelle Tabellenzweite der Dritten Liga KSC im Stadion des VfR Mannheim die Pflichtaufgabe erfüllen und das Ticket fürs Pokalfinale am 25. Mai lösen.

Während KSC-Stürmer Pourié wohl trotz seiner Sonderschichten nicht mit nach Mannheim fahren wird, dürfte Marc Lorenz nach seiner Gelbsperre dafür einen Einsatz gegen den Tabellenführer der Verbandsliga bekommen.

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U23-Problematik

Nachwuchstorwart Kaiser will Chance nutzen

KSC-U19-Keeper Edmond Kaiser ist glücklich darüber, nun bei den Profis mittrainieren zu dürfen. Auch wenn das Pech von Sven Müller (Bandscheibenvorfall) und Mario Schragl (U23-Regelung) verantwortlich dafür ist, dass der U19-Stammtorwart des Karlsruher SC nun zu den Drittliga-Profis hochgezogen wurde, freut sich der 19-jährige A-Junioren-Bundesliga-Torwart über seine Chance.

„Es ist für mich eine sehr tolle Erfahrung und ich bin selbstverständlich dankbar dafür“, sagt Kaiser. „Ich werde die Zeit – in der ich oben bin – so gut es geht nutzen und jedes Training 100 Prozent geben. Ebenfalls freue ich mich sehr auf die Arbeit mit Kai Rabe.“

Bereits zwei Mal saß Kaiser als Ersatztorwart auf der Bank der Profis und dürfte auch gegen Hansa Rostock als Ersatzmann für Benjamin Uphoff zur Verfügung stehen. Denn die U23-Regelung des DFB sieht vor, dass jede Mannschaft in der Dritten Liga vier Spieler im Spieltags-Kader haben muss, die für eine deutsche Auswahlmannschaft spielen können und unter 23 Jahre alt sind.

Mario Schragl, der dritte Keeper des KSC, ist allerdings ein Österreicher und fällt daher nicht unter diese Regelung. Sven Müller dagegen schon. So hatten die Karlsruher mit ihm als Ersatztorwart einen der vier Pflichtplätze belegt.

Würde das Trainerteam nun nach dessen Ausfall Schragl den Kaderplatz geben, müsste dafür ein zusätzlicher Spieler, der die Vorgaben erfüllt, auf der Bank Platz nehmen.

Mit Alexander Groiß, Janis Hanek, Tim Kircher, Malik Batmaz und Justin Möbius gibt es eigentlich genügend U23-Akteure. Ob diese aber am Spieltag ins Konzept passen und auch als Verstärkung von der Bank in Betracht gezogen werden, ist die Entscheidung von Chefcoach Alois Schwartz.

 

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Training für das Rostock-Spiel

KSC testet Varianten für Lorenz-Ersatz

Als die ersten KSC-Profis um 15:45 Uhr am Trainingsplatz am KIT einliefen, schaute KSC-Athletik-Trainer Florian Böckler auf seine Uhr. Nicht nur die Fans, die am Mittwochnachmittag die Einheit der Karlsruher Drittliga-Fußballer anschauen wollten, warteten ab 15 Uhr auf ihre Fußball-Profis. Auch Böckler und Torwart-Trainer Kai Rabe harrten der Dinge und mussten sich lange warm machen.

Nachdem sich alle Mann auf dem Rasen eingefunden hatten, sahen die KSC-Anhänger diverse Varianten, wie Trainer Alois Schwartz den gelbgesperrten Marc Lorenz im Spiel gegen Hansa Rostock (Samstag, 23. März, 14 Uhr) ersetzen könnte. Zunächst versuchte es Schwartz mit Sercan Sararer und Manuel Stiefler auf den Außenpositionen, später wurde Sararer von Burak Camoglu ersetzt.

Gleich zu Beginn der Einheit sah es jedoch kurz danach aus, dass dem Trainerteam die Wahl abgenommen wird. Der türkische Winter-Neuzugang der Karlsruher fiel im Zweikampf mit Tim Kircher auf die Schulter und blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen. Nach einer kurzen Behandlung ging es für Sararer aber weiter.

Noch zwei weitere Einheiten stehen Schwartz zur Verfügung, um sich für eine der Varianten zu entscheiden. Weitere Wechsel sind nach den Eindrücken der Mittwochs-Einheit nicht zu erwarten. Alexander Groiß stand erneut nur in der B-Elf, für ihn spielte Christoph Kobald mit Marvin Wanitzek im defensiven Mittelfeld. mia

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Vertrag verlängert

Daniel Gordon bleibt bis 2020 beim KSC

Innenverteidiger Daniel Gordon bleibt auch über die laufende Saison hinaus beim Karlsruher SC. Der Vertrag des 34-Jährigen im Wildpark wurde ligaunabhängig bis 2020 verlängert, wie aus einer Pressemitteilung des KSC hervorgeht.

In der laufenden Saison kam der 1,94-Meter-Mann bisher 26 Mal zum Einsatz und erzielte drei Tore. Insgesamt absolvierte Gordon bislang 143 Zweitligaspiele, davon 66 für den KSC , sowie 88 Drittligapartien.

BNN

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Gebürtiger Karlsruher

KSC-Kapitän Pisot verlängert bis 2021

David Pisot, Kapitän des Karlsruher SC, hat seinen Vertrag im Wildpark bis 2021 verlängert. Das teilte der KSC am Freitag mit.

„Wir freuen uns, dass David ein Zeichen gesetzt hat und uns zwei weitere Jahre treu bleibt. Das ist ein klares Bekenntnis zu unserem Verein“, wird KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer in der Mitteilung zitiert. Der 31-jährige Innenverteidiger habe seit seinem Wechsel aus Würzburg keine einzige Spielminute in den bisherigen 59 Liga-Pflichtspielen gefehlt.

Bei einem Aufstieg in die Zweite Liga hätte sich Pisots Vertrag ohnehin automatisch um ein Jahr verlängert. Nun hat der Club unabhängig von der Liga Klarheit geschaffen. Der 31-Jährige ist seit der Saison 2017/18 Kapitän und wurde in Karlsruhe geboren. Er hat mittlerweile 270 Drittliga- und 71 Zweitliga-Partien absolviert.

Am Samstag trifft Pisot mit seiner Mannschaft auf einen alten Bekannten, dessen Herz ebenfalls immer noch für den KSC schlägt: In Jena geht es um 14 Uhr gegen die Mannen von Lukas Kwasniok.

BNN

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