Enttäuschung nach Remis

KSC beschäftigt sich nicht mit Tabellen-Szenarien

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Katerstimmung bei den KSC-Profis nach dem 0:0-Unentschieden bei den Würzburger Kickers. Kapitän David Pisot sprach von „einer Enttäuschung“, dass die Badener keine drei Punkte mitnehmen konnten.

„Wir haben unheimlich viel investiert und ich denke, dass wir auch als Sieger hätten vom Platz gehen müssen. Wir haben aber das Tor leider nicht gemacht und müssen so mit dem Punkt leben“, resümierte Pisot. Vorwürfe müsse sich die Mannschaft aber nicht machen. „Es war ein richtig gutes Auswärtsspiel von uns. Wir haben alles investiert und bis zur letzten Minute alles probiert“, sagte der 31-Jährige. Dass Würzburg dadurch zu Chancen kam, sei klar. Zumal die Gastgeber auch sehr gut verteidigt hatten.

Mit einem Punkt Vorsprung steht der KSC nun wieder auf Platz zwei, könnte am Samstag gegen den SV Meppen im Wildpark (14 Uhr, live im BNN-Ticker) und einer Niederlage gegen die Niedersachsen wieder vom direkten Aufstiegsrang rutschen – Siege von Wiesbaden (in Jena) und Halle (gegen 1860 München) vorausgesetzt. Im Vergleich mit den Hallensern hat der KSC das bessere Torverhältnis. Gegen die Hessen sind die Badener nicht nur in dieser Kategorie schlechter. Auch beide Spiele in der Saison (2:5-Niederlage zu Hause  und 0:2-Pleite in Wiesbaden) wurden verloren.

Pisot spielt das herunter:  „Das sind Szenarien, mit denen beschäftigen wir uns gar nicht. Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Wir haben alles in der eigenen Hand“,  erklärt der Kapitän und ergänzt, dass sich die Mannschaft auf sich selbst konzentrieren werde. Auch wenn die Verfolger Wiesbaden und Halle mit den Hufen scharren.