U23-Problematik

Nachwuchstorwart Kaiser will Chance nutzen

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KSC-U19-Keeper Edmond Kaiser ist glücklich darüber, nun bei den Profis mittrainieren zu dürfen. Auch wenn das Pech von Sven Müller (Bandscheibenvorfall) und Mario Schragl (U23-Regelung) verantwortlich dafür ist, dass der U19-Stammtorwart des Karlsruher SC nun zu den Drittliga-Profis hochgezogen wurde, freut sich der 19-jährige A-Junioren-Bundesliga-Torwart über seine Chance.

„Es ist für mich eine sehr tolle Erfahrung und ich bin selbstverständlich dankbar dafür“, sagt Kaiser. „Ich werde die Zeit – in der ich oben bin – so gut es geht nutzen und jedes Training 100 Prozent geben. Ebenfalls freue ich mich sehr auf die Arbeit mit Kai Rabe.“

Bereits zwei Mal saß Kaiser als Ersatztorwart auf der Bank der Profis und dürfte auch gegen Hansa Rostock als Ersatzmann für Benjamin Uphoff zur Verfügung stehen. Denn die U23-Regelung des DFB sieht vor, dass jede Mannschaft in der Dritten Liga vier Spieler im Spieltags-Kader haben muss, die für eine deutsche Auswahlmannschaft spielen können und unter 23 Jahre alt sind.

Mario Schragl, der dritte Keeper des KSC, ist allerdings ein Österreicher und fällt daher nicht unter diese Regelung. Sven Müller dagegen schon. So hatten die Karlsruher mit ihm als Ersatztorwart einen der vier Pflichtplätze belegt.

Würde das Trainerteam nun nach dessen Ausfall Schragl den Kaderplatz geben, müsste dafür ein zusätzlicher Spieler, der die Vorgaben erfüllt, auf der Bank Platz nehmen.

Mit Alexander Groiß, Janis Hanek, Tim Kircher, Malik Batmaz und Justin Möbius gibt es eigentlich genügend U23-Akteure. Ob diese aber am Spieltag ins Konzept passen und auch als Verstärkung von der Bank in Betracht gezogen werden, ist die Entscheidung von Chefcoach Alois Schwartz.