Ein Raub der Flammen wurden drei Sattelzüge auf einem Firmengelände im Acherner Gewerbegebiet Heid. | Foto: Roland Spether

Feuerwehreinsatz in Achern

Mehrere Lastwagen ausgebrannt

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Drei Lastwagen auf einem Firmengelände in Ambros-Nehren-Straße  in Achern sind in der Nacht auf Samstag gegen 3.40 Uhr in Brand geraten. Das Feuer zerstörte zwei Sattelzüge dabei komplett. Ob ein technischer Defekt oder Brandstiftung das Feuer auslöste, ist noch nicht bekannt.

Ersthelfer leicht verletzt

Wie die Feuerwehr Achern berichtet, wurde ein Ersthelfer von den Flammen an der Hand leicht verletzt. Die Lkws waren auf dem Gelände eines Logistikzentrums für Obst und Gemüse im Gewerbegebiet Heid abgestellt. Nach ersten Erkenntnissen waren die Sattelzüge mit Kühlauflieger nicht beladen. Der bei dem Brand entstandene Schaden können die Ermittler bislang nicht beziffern.

Schlafende Fahrer aus Kabinen gerettet

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drohte das Feuer durch enorme Hitze und starken Funkenflug auf weitere angrenzende Kühlauflieger sowie auf ein benachbartes Gebäude überzugreifen. Zwei Lastwagen standen mit angehängten Kühlaufliegern bereits in Vollbrand. Ersthelfer konnten die Fahrer in den Schlafkabinen zweier direkt am Brandort abgestellter Lastwagen wecken und aus dem Gefahrenbereich retten. Dabei verletzte sich ein Ersthelfer leicht an der Hand.

Riegelstellungen verhindern Brandausbreitung

Mit dem Aufbau mehrerer Riegelstellungen und der Kontrolle des Objektes anhand einer Wärmebildkamera über die Drehleiter verhinderten die Einsatzkräfte eine weitere Ausbreitung des Feuers. Die beiden in Vollbrand stehenden Fahrzeuge mussten durch die Einsatzkräfte mühsam abgelöscht und auseinander gezogen werden.

Diesel gelang in Kanalisation

Während der Löscharbeiten gelang nach Feuerwehrangaben Dieselkraftstoff in die Kanalisation. Mitarbeiter der Stadtentwässerung der Stadt Achern verhinderten, dass sich der Kraftstoff und das kontaminierte Löschwasser im Kanalsystem ausbreitete. Der in den Fahrzeugtanks verbliebene Kraftstoff sicherte die Feuerwehr nach dem Abschluss der Löscharbeiten.

44 Kräfte im Einsatz

Bis kurz vor 11 Uhr am Samstagmorgen waren insgesamt zehn Fahrzeuge und 44 Kräfte der Feuerwehrabteilungen Achern, Fautenbach und Großweier. Absicherung der Einsatzkräfte, der Versorgung des leicht verletzten Ersthelfers und eines Feuerwehrmanns waren drei Rettungswagen an der Einsatzstelle. Beamte der Polizei begannen bereits in den frühen Morgenstunden erste Ermittlungen.

 

Video: Roland Spether