Eine schwarze Rauchwolke ließ das Ausmaß des Brands im Europa-Park am 26. Mai schon vermuten. Nun hat die Staatsanwaltschaft ihr Ermittlungsverfahren eingestellt. | Foto: Christine Gertler/dpa

Millionenschaden Ende Mai

Ermittlungsverfahren nach Brand im Europa-Park eingestellt

Anzeige

Gut drei Monate nach dem Großbrand im Europa-Park Rust hat die Staatsanwaltschaft Freiburg ihr Ermittlungsverfahren eingestellt.

Es hätten sich keine Hinweise darauf ergeben, dass die Einrichtungen sorgfaltswidrig betrieben oder überwacht worden seien, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Auch gebe es keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung.

Millionenschaden durch Brand

Das Feuer am 26. Mai sei wahrscheinlich im Bereich von Feuerröhren des Fahrgeschäfts «Fjord-Rafting» ausgebrochen. Bei dem Großbrand wurden sieben Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr leicht verletzt. Rund 500 Frauen und Männer waren an dem Einsatz beteiligt. An dem Tag hatten rund 25 000 Menschen den Freizeitpark besucht. Es entstand ein Millionenschaden.

(dpa/ lsw)