Auf der Suche nach Fachkräften wie auch ungelernten Arbeitskräften geht der Europa-Park mit Recruitingtouren durch die Republik eigene Wege. | Foto: Bernd Kamleitner

Sprachkurse für Mitarbeiter

Europa-Park sucht in der Slowakei nach neuen Arbeitskräften

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Auf der Suche nach Fachkräften wie auch ungelernten Arbeitskräften geht der Europa-Park mit Recruitingtouren durch die Republik eigene Wege.

Seit dem vergangenen Sommer betreibt der Park auch ein eigenes Büro in der Slowakei und arbeitet vor Ort mit Hotelfachschulen zusammen. Rund 3600 Beschäftigte hatte der Europa-Park in der Hauptsaison bisher unter Vertrag, in diesem Jahr sollen durch die neue Wasserwelt noch einmal gut 550 hinzukommen.

Mitarbeiter für das Hotel Krønasår und die Wasserwelt Rulantica

Bis zur Eröffnung des neuen Hotels Krønasår Mitte Mai werden 250 Stellen im Roomservice und Gastronomie zu besetzen sein. Ein paar Monate später sollen noch einmal rund 300 neue Mitarbeiter hinzukommen, wenn die Wasserwelt Rulantica an den Start geht. „Allein mit Arbeitskräften aus der Region können wir unseren Bedarf inzwischen nicht mehr decken“, erklärt Mathias Kirch, Personalchef im Europa-Park.

Qualifizierte Mitarbeiter aus Hotelfachschulen

So blickt der Europa-Park seit geraumer Zeit gen Osten. Mit Agenturen in Bulgarien und Ungarn gebe es schon seit einigen Jahren eine Zusammenarbeit, so Kirch. Im vergangenen Sommer ging der Park noch einen Schritt weiter und eröffnete in einer Kleinstadt im Norden der Slowakei ein eigenes Büro. „Wir haben uns die Stadt deshalb ausgeguckt, weil es in der Nähe zwei Hotelfachschulen gibt und weil die deutsche Sprache den Menschen dort nicht ganz fremd ist“, sagt Kirch.

Erste zehn Absolventen erhalten bereits Sprachkurse

Mit den Schulen gebe es inzwischen eine enge Kooperation. „Unser Ziel ist es, 40 bis 50 Absolventen der Schulen pro Jahr für Jobs in Hotel und Küche zu gewinnen. Die Leute sind hoch qualifiziert, können selbstständig arbeiten und bekommen bei uns auch die Möglichkeit, sich beruflich weiterzuentwickeln“, sagt Mathias Kirch. Mit einer ersten Gruppe von zehn Absolventen sei der Park schon einig. Sie erhalten derzeit vor Ort Sprachkurse.

Weitere Neuigkeit der Woche: „Piraten in Batavia“ genehmigt

Viele Mitarbeiter benötigt der Park aktuell auch auf den diversen Baustellen. So wurde diese Woche bekannt, dass der durch einen Großbrand Ende Mai vergangenen Jahres zerstörte skandinavische Themenbereich des Europa-Parks in Rust wieder vollständig aufgebaut werden kann. Die baurechtliche Genehmigung dazu hat das Landratsamt Ortenaukreis nun erteilt. Dies war auch ein wichtiger Schritt zur Rückkehr der bei Besuchern beliebten Attraktion „Piraten in Batavia“.

(ff)