Die Band Pert Near Sandstone begeisterte zum Festivalauftakt. | Foto: Bernhard Margull

Bluegrass in Bühl

Kraftvoller Festivalstart

Die Band Pert Near Sandstone eröffnete am Freitagabend das 16. Internationale Bluegrass-Festival in Bühl. Knapp 400 Besucher feierten frenetisch den energiegeladenen Bühnenauftritt der Musiker aus Minnesota (USA). Pert Near Sandstone steht für eine besonderen Art von Bluegrass,  die auch „Stompgrass“ genannt wird, informierte Patrick Fuchs, der künstlerische Leiter des Festivals.  Und der Energie und dem stampfenden Rhythmus der Band, verstärkt durch das „Clogging“ des Tänzers Matt Cartier,  konnte sich kaum einer entziehen.

Der Festivalauftakt in der Werkhalle der Firma Oechsle im Industriegebiet Süd stand unter dem Motto „Bluegrass unter Hebebühnen“. Geschäftsführer Stefan Oechsle hatte den zahlreichen Besuchern ein „außergewöhnliches Konzert in einer außergewöhnlichen Atmosphäre“ versprochen. Es war ein gelungener  Start des zweitägigen Meetings, das jedes Jahr Fans aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland in die Zwetschgenstadt lockt. Als zweite Formation des Abends  war die kanadische Band Murder Murder angekündigt.

Das Programm am Samstag

Auch an diesem Samstag pulsiert der Bluegrass in Bühl: ab 11.30 Uhr auf dem Johannesplatz und ab 17 Uhr im Bürgerhaus. Mit dabei sind das Trio St. Beaufort (Berlin), die Norweger Ila Auto sowie als Stargäste die amerikanische Mandolinenvirtuosin Sierra Hull – im Duo mit dem Bassisten Ethan Jodziewicz – und die Bluegrass-Legende Peter Rowan (USA), die mit Red Wine (Italien) auf der Bühne steht.