Unterstmatt Hotel
Das frühere Höhenhotel Unterstmatt soll abgerissen werden, an dessen Stelle ist ein modernes „Budget-Hotel“ vorgesehen. | Foto: Stefanie Prinz

Baubeginn verzögert sich

Planungen für neues Unterstmatt-Hotel stocken

Anzeige

Bis die Schwarzwaldhochstraße und die Region um ein weiteres Hotel reicher werden, dauert es noch: „Die Planungen für das Unterstmatt-Hotel stocken ein wenig“, sagt Heiko Fahrner auf Anfrage. Die Familie Fahrner, Skiliftbetreiber und Schliffkopf-Hoteliers, will das frühere Höhenhotel, das seit vielen Jahren nicht mehr als solches genutzt wurde, durch einen modernen Neubau ersetzen. „Baubeginn wird 2018 nicht mehr sein. Wir sind noch in der Planung, Kosten und Nutzen sind im Moment noch nicht in Einklang“, erklärt Heiko Fahrner die Verzögerung.

Start sollte nach dem Winter 2018 sein

„Wir machen erst einmal eine gute Planung und fangen dann gleich nach dem Winter 2018 an“, hatte Fahrner Anfang des vergangenen Jahres zum anvisierten Baubeginn erklärt. Daraus wird nun erst einmal nichts. Ursprünglich sollte das bestehende Gebäude bereits im Frühjahr 2017 abgerissen werden, so ist es im Entwicklungskonzept zur Belebung der Schwarzwaldhochstraße zu lesen, zu dem das 2,5 bis drei Millionen Euro teure Projekt zählt.

„Budget-Hotel“ mit 30 Zimmern geplant

Den Bauantrag hatte man bereits im März vergangenen Jahres einreichen wollen – bisher liegt der Gemeinde Sasbach allerdings kein Antrag vor, heißt es aus dem Rathaus. „Ebenso wenig ist mir ein Ablaufplan bekannt“, so Bürgermeister Gregor Bühler. Vorgesehen ist ein „Budget-Hotel im Drei-Sterne-Segment zum Preis von zwei Sternen“ mit rund 30 Zimmern und einem Restaurant. Das Konzept soll sich an Schwarzwald-Touristen, Wanderer, Wintersportler und Tagungsreisende richten.

Wasserspeicher soll im Sommer fertig sein

Verzögert haben sich außerdem auch die Arbeiten an dem 350 000 Euro teuren Wasserspeicher für den Skizirkus Unterstmatt. Dieser sollte Ende Oktober des vergangenen Jahres abgeschlossen sein, die Arbeiten hatten sich jedoch wegen zu viel abfließendem Regenwasser verzögert. Nach Angaben von Heiko Fahrner wird dieser Teich im Moment gebaut und soll bis Anfang Juli 2018 fertig sein. Den Wasserspeicher benötigt der Skiliftbetreiber für die Beschneiungsanlage. Symbolischer erster Spatenstich für Speicherbecken und Pumpstation war nach vier Jahren Planungszeit und Genehmigungsverfahren im August vergangenen Jahres.