Eine Person kam bei dem Unfall ums Leben. | Foto: dpa

Pkw fährt in Sattelzug

Tödlicher Unfall auf der A5: Fahrbahn wieder frei

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Nach dem Unfall auf der A 5 bei Lahr am frühen Donnerstagmorgen, konnten die Arbeiten an der sich über rund 400 Meter Länge erstreckenden Unfallstelle nun abgeschlossen und die Fahrbahn Richtung Süden wieder freigegeben werden.

Nach bisherigen Erkenntnissen war gegen 4:30 Uhr der 36 Jahre alte Fahrer eines BMW mit hoher Geschwindigkeit auf das Heck eines Sattelzuges aufgefahren. Dieser befand sich zum Unfallzeitpunkt auf der linken der zwei Fahrspuren und überholte einen anderen Lastwagen. Durch den Aufprall erlitt der BMW-Fahrer so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Nach dem Zusammenstoß geriet der BMW in Brand. Das Feuer konnte durch den Fahrer des Sattelzuges jedoch schnell gelöscht werden.

Unfallursache wird noch ermittelt

Durch den Rettungsdienst musste der Berufskraftfahrer infolge seiner Löschmaßnahmen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Dieses konnte er jedoch am Morgen bereits wieder verlassen. Die ermittelnden Beamten des Verkehrskommissariates Offenburg werden durch einen Sachverständigen bei der Rekonstruktion des Unfallgeschehens unterstützt. Neben Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes, befand sich auch das THW zur Stauabsicherung im Einsatz. Nach der Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei, konnte die Südfahrbahn gegen 12 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der zwischen der Unfallstelle und der Anschlussstelle Lahr aufgestaute Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbei geleitet. Insgesamt staute sich der Verkehr ab der Anschlussstelle Lahr bis zur Anschlussstelle Offenburg zurück. Die Sachschäden an dem BMW und dem Auflieger werden auf etwa 20.000 Euro geschätzt.

Nachtragsmeldung um 17.09 Uhr: Weil gleich mehrere Verkehrsteilnehmer in dem unfallbedingten Rückstau keine Rettungsgasse bildeten, kam es zu Behinderungen von Rettungs- und Hilfskräften. Unter anderem wurden Fahrzeuge der angeforderten Abschleppunternehmen, des Bestatters und auch dem Rettungsdienst, der dort mit einem anderen Notfallpatienten unterwegs waren, behindert. In den schwerwiegendsten fünf Fällen wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Bei diesen waren Fahrer von Lastwagen auf der linken der beiden Fahrspuren unterwegs und behinderten mit ihren breiten Fahrzeugen das Durchkommen der Rettungs- und Hilfskräfte. Ihnen drohen nun ein Bußgeld in Höhe von 240 Euro, Punkte in Flensburg und ein mehrwöchiges Fahrverbot.

(ots/bnn)