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Fahndungserfolg der Polizei

Versuchter Banküberfall in Bodersweier: Verdächtiger gefasst

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Grenzüberschreitender Fahndungserfolg der deutschen und französischen Polizei: Wie das Polizeipräsidium Offenburg und die Staatsanwaltschaft Offenburg in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekanntgeben, sitzt ein Tatverdächtiger nach einem versuchten Banküberfall in Kehl-Bodersweier seit dem 6. November in Untersuchungshaft.

Die Behörden verdächtigen den 40-Jährigen, dass er am 8. Februar eine Bankfiliale im Kehler Stadtteil Bodersweier überfallen wollte. Konkret werfen ihm die Ermittler versuchte schwere körperliche Erpressung vor. Die Tat soll er mit einem Komplizen begangen haben, der weiterhin auf der Flucht ist.

Festnahme in Frankreich

In Frankreich klicken dann die Handschellen: Mit einem europäischen Haftbefehl nahmen Polizisten den französischen Staatsangehörigen fest. Im Anschluss wurde er nach Deutschland ausgeliefert. Der 40-Jährige sitzt nun hinter Gittern, nachdem er in Offenburg einem Haftrichter vorgeführt wurde. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von ABB/bnn.de erklärt, konnten die Ermittler den Tatverdächtigen aufgrund der Auswertung von Spuren schließlich lokalisieren. Weitere Details gibt die Polizei aus Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren nicht bekannt. Die Anklageerhebung der Staatsanwaltschaft Offenburg steht noch aus.

Flucht ohne Beute

Rückblende: Am 8. Februar drang der 40-Jährige mit Sonnenbrille und Perücke teilmaskiert in die Filiale ein und zückte eine Pistole.  Im Anschluss folgte sein Komplize, der ebenfalls mit einem Gewehr bewaffnet war. Ohne Beute verließen sie die Bank und flüchteten in einem Auto mit französischem Kennzeichen. Bei einer umfangreichen Fahndung setzte die Polizei einen Hubschrauber ein und kontrollierte die Grenzübergänge.