Ein Windsack
Der Deutsche Wetterdienst hat für Sonntag Warnungen vor Dauerregen und Sturmböen herausgegeben. | Foto: Jens Büttner/Archiv

Karlsruher Zoo geschlossen

Warnung vor Dauerregen und Sturmböen

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Der Deutsche Wetterdienst hat für Sonntag Warnungen vor Dauerregen und Sturmböen herausgegeben. Die Warnung gilt für den gesamten Tag und die gesamte Region.

In Staulagen rechnet der Wetterdienst neben starkem Wind auch mit viel Regen mit bis zu 70 Litern pro Quadratmeter. Für die ganze Region gilt Warnstufe 2, teilweise sogar Warnstufe 3. In exponierten Lagen muss mit schweren Sturmböen mit bis zu 110 Stundenkilometern gerechnet werden.

«Ab der Mittagszeit muss die Bevölkerung mit schweren, ja orkanartigen Böen rechnen», sagte Meteorologe Clemens Steiner am Sonntagmorgen. Nicht bloß im Bergland, sondern in allen Bereichen des Südwestens müsse mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 110 Kilometern pro Stunde gerechnet werden. Die Gefahr vor herumfliegenden Gegenständen sollte jeder Ernst nehmen, so Steiner.

Sturmwarnung der Feuerwehr Forst auf Facebook:

Zoo geschlossen

Der Karlsruher Zoo bleibt laut Informationen der Stadt wegen der Sturmwarnung gleich ganz geschlossen. Nur das Exotenhaus bleibt geöffnet – es kann von der Ettlinger Straße aus besucht werden.

In Sulzburg (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) wurde laut Informationen des SWR der für den Nachmittag geplante Bauernfastnachts-Umzug abgesagt. Rund 3.000 Teilnehmer seien dafür erwartet worden, heißt es.

Die Deutsche Bahn warnt wegen des Sturms vor möglichen Beeinträchtigungen des Zugverkehrs. Auf der Webseite rät das Unternehmen, sich vor Reiseantritt über Ausfälle oder Verspätungen zu informieren.

Entwicklung der Wetterlage

Mit einer lebhaften Westströmung gelangt milde Meeresluft nach Baden-Württemberg. Am Sonntagnachmittag überquert eine Kaltfront von Nordwest nach Südost das Land.
Neben starkem Wind muss sich der Südwesten auf Regenschauer und Gewitter einstellen. Wegen hereinströmender Polarluft sinkt die Schneefallgrenze den Prognosen zufolge auf 500 Meter. Autofahrer müssen sich auf Glätte einstellen.

BNN/dpa