Bundespräsident Nationalpark
Stippvisite im Nationalpark: Juniorranger mit Charly Ebel (Fachbereich Besucherinformation), Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Wolfgang Schlund (Nationalpark-Leitung), Elke Büdenbender und Thomas Waldenspuhl (Nationalpark-Leitung). | Foto: Stefanie Prinz

Antrittsbesuch

Bundespräsident wandert im Nationalpark

Der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei seinem zweitägigen Antrittsbesuch in Baden-Württemberg mit seiner Frau Elke Büdenbender am Dienstag im Nationalpark Schwarzwald die Wanderschuhe geschnürt: Gemeinsam mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Ehefrau Gerlinde, Vertretern von Nationalpark und Ministerien wanderte Steinmeier bei Seebach. Mit dabei waren unter anderem auch Reinhard Schmälzle, Bürgermeister der Gemeinde Seebach, Baiersbronns Bürgermeister Michael Ruf und Freudenstadts Landrat Klaus Michael Rückert.

Wichtige Rolle im Naturschutz

Die gemeinsame Wanderung war zwar nur sehr kurz, zeigte dem Bundespräsidenten aber, wie der Nationalpark Schwarzwald in der ferneren Zukunft einmal aussehen könnte, denn die Strecke führte am Grab von „Ruhesteinvater“ Julius Euting vorbei hinunter zum Wilden See und durch den seit mehr als 100 Jahren von Menschen unveränderten Bannwald. Er wisse, wie schwierig es sei, einen Nationalpark einzurichten, sagte das Staatsoberhaupt, das an diesem Tag den Anzug gegen eine blaue Freizeitjacke und Wanderschuhe getauscht hatte. Dabei spiele der Wald eine wichtige Rolle im Naturschutz und sei ein Lebens- und Erholungsraum. In der Gesellschaft müsse dem Wald daher ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Beide seien begeisterte Wanderer, sagte Frank-Walter Steinmeier über sich und seine Frau.

Junior-Ranger führen prominente Wanderer an

Begleitet wurde die prominente Wandergruppe von acht Junior-Rangern des Nationalparks zwischen fünf und 14 Jahren, die die Gruppe um den Bundespräsidenten durch den Bannwald führten und über Pflanzen und Tiere informierten. Zuvor hatte am Ruhestein Ausnahmezustand geherrscht: Unzählige Sicherheitskräfte überwachten den Besuch, im Einsatz waren vor allem Beamte des Polizeipräsidiums Offenburg, die von Kradfahrern der Polizei aus Stuttgart unterstützt wurden, teilte das Offenburger Präsidium mit.

 

Rastatt am Nachmittag auf dem Programm

Am Morgen hatte Bundespräsident Steinmeier in Stuttgart eine gewerbliche Schule besucht, am Nachmittag standen in Rastatt das Daimler-Werk und die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte auf dem Programm. Das Staatsministerium Baden-Württemberg, das Stuttgarter Rathaus und das Neue Schloss sowie das Deutsche Literaturarchiv in Marbach waren die Ziele des ersten Besuchstages am Montag gewesen.