Babys liegen auf der Neugeborenenstation in einem Krankenhaus. | Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

487 Geburten in Achern

Emma bleibt beliebt

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Emma steht wieder an der Spitze: Bereits 2017 war es der beliebteste Vorname für neugeborene Mädchen in Achern. Auch im vergangenen Jahr war Emma der am meisten vergebene weibliche Vorname – gemeinsam mit Marie. Jeweils sechs der 247 in Achern geborenen Mädchen wurden so genannt. Bei den Jungen war Elias der Spitzenreiter: Gleich acht Neugeborene bekamen diesen Namen. Ein Jahr zuvor waren es nur die Hälfte gewesen.

Julian rutscht auf Platz 4

Den nächsten Platz teilen sich Ben und Tim. Diese Namen suchten sich je sechs Eltern für ihren Nachwuchs aus. Insgesamt kamen in Achern 240 Jungen zur Welt. Fünf von ihnen heißen, wie schon 2017, Julian. War Julian damit 2017 neben anderen noch der beliebteste männliche Vorname, reicht es 2018 für Platz vier, den er sich mit Lukas und Theo teilt.
Die beliebtesten Vornamen in Achern 2018 waren Emma, Marie und Elias. | Foto: BNN
Auf Emma und Marie folgen bei den Mädchen Lea, Mara und Leni als zweithäufigste Namen. Jeweils vier Neugeborene wurden Amelie oder Juna genannt. Viele der Namen waren wie Emma schon im Jahr zuvor beliebt. Von den 17 weiblichen Vornamen, die 2017 mindestens dreimal vergeben wurden, kamen 2018 sieben ebenfalls wenigstens dreimal vor. 20 männliche Vornamen wurden 2017 mindestens dreimal vergeben, von denen elf 2018 wieder dreimal oder häufiger auftauchen.

Namen sind im Trend

Viele Eltern von in Achern geborenen Kindern liegen mit ihrer Namenswahl im bundesweiten Trend. So waren die beliebtesten Vornamen 2018 in Deutschland für Mädchen Emma und für Jungen Ben. Auch andere in Achern beliebte Namen wie Mia, Emilia, Elias, Leon oder Luis/Louis sind in den deutschen Top Ten vertreten, die der Namensforscher Knud Bielefeld erstellte.

Mehr Geburten als 2017

Die Anzahl der Geburten in Achern stieg wie schon zuvor leicht an: Von 464 im Jahr 2017 auf 487 im vergangenen Jahr. Besonders bei den Mädchen war ein Anstieg erkennbar, von 223 auf 247, während ein Junge weniger geboren wurde als im vorherigen Jahr. Mit rund 57 Prozent bekamen mehr als die Hälfte dieser Kinder nur einen Vornamen und gut 41 Prozent zwei. Die beliebtesten zweiten Vornamen waren Marie und Sophie sowie Elias und Samuel.